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Marktbericht vom 23.02.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise vor Bestandsdaten weicher - Heizölpreise bleiben günstig!

23.02.2023, 08:24 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern am Nachmittag im amerikanisch geprägten Handel, noch vor Bekanntgabe der API-Ölbestandsdaten, unter Druck geraten. Heute verharren die Futures bislang auf diesem Niveau. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Tag starten.


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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 80,80 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 795 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0630 Dollar gehandelt.

In einem insgesamt recht schwachen Marktumfeld mit deutlich fallenden Aktienkursen, konnten sich die Rohölpreise gestern bis zum Start in den US-Handel noch gut halten. Dann bekamen die Ölhändler angesichts der bevorstehenden Ölbestandsdaten wohl kalte Füße und wechselten verstärkt auf die Verkäuferseite.
Bestärkt wurden die "Bären" von neuen Rezessionsängsten und den Analysten von Morgan Stanley, die ihre  Preisprognose für die Nordsee-Ölmarke Brent für das zweite Halbjahr um 10 Dollar pro Fass nach unten korrigiert haben, obwohl die Experten gleichzeitig ein um 36 Prozent höheres Nachfragewachstum sehen. Allerdings wird auch damit gerechnet, dass die russischen Ölexporte nach China und Indien hoch auf hohem Niveau und somit die Märkte gut versorgt bleiben.
Ansonsten gab es gestern kaum neue Markt bewegende Meldungen, bis dann nach Börsenschluss die wöchentlichen Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) veröffentlicht wurden. Hier gab es wieder einen überraschend starken Zuwachs von in Summe gut 12 Millionen Barrel. Vor allem bei Rohöl fiel das Plus deutlich höher aus als erwartet und auch bei Heizöl bzw. Diesel (Destillate) konnte ein Aufstockunge vermeldet werden.
Heute am Nachmittag werden dann die wesentlich einfluss- und umfangreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) veröffentlicht. Bis dahin sollte es wohl keine größeren Kursausschläge geben.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit Anfang Januar zurückgefallen. Zunächst drückte ein schwächer als erwartet ausgefallener Ifo-Geschäftsklimaindex auf unsere Gemeinschaftswährung. Vor Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls des letzten Treffens der US-Notenbank ging es nochmals weiter nach unten. Neue Erkenntnis brachte dieses dann aber nicht.

Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Handel starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von ein bis eineinhalb Cent pro Liter erwarten. Somit würde wieder ein neues Jahrestief erreicht werden. Viele Verbraucher erkennen diese gute Kaufchance und lagern bereits jetzt für die nächste Heizperiode ein.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 23.02.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (22.02.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 23.02.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (22.02.2023, 23:59 Uhr)

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