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Marktbericht vom 27.02.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise zum Wochenstart mit leichten Abschlägen - Heizölpreise ziehen an!

27.02.2023, 08:48 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag zwischenzeitliche Verluste wieder ausgleichen können und sind auf Tageshoch auf dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures teilweise aber etwas nach, sodass die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert bis leicht höher in den Tag starten werden.


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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,60 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 811 Dollar. Der Euro gibt im Vergleich zum US-Dollar weiter nach und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0535 Dollar gehandelt.

Neue Angebotssorgen und gute Konjunkturdaten aus den USA haben am Freitag im späten Handel nochmals für deutlich anziehenden Rohölpreise gesorgt. Viele Marktteilnehmer wollten sich vor dem Wochenende wohl nochmals absichern bzw. eindecken. Dies wird heute Morgen aber zumindest teilweise wieder aufgegeben. Bei Rohöl ist ein Rückgang der Notierungen zu beobachten, bei Gasöl eher eine Seitwärtsbewegung.
Heizöl bzw. Diesel (Gasöl) ist wohl auch stärker von der nach wie vor eher kritischen Versorgungslage betroffen, denn Russland will ab März seien Exporte von den Westhäfen deutlich reduzieren. Hinzu kommt, dass über den nördlichen Arm der Druschba-Pipeline derzeit kein Öl mehr nach Polen fliesst. Auf dieses Szenario ist man aber in Warschau vorbereitet, außerdem kommt derzeit ohnehin nur 10 Prozent der polnischen Bedarfs aus Russland.
Weitere Preis treibende Faktoren sind strukturelle Probleme in der ÖlindustrieEcuadors, sowie der weitere Rückgang bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Im Vergleich zur Vorwoche ging diese um 7 auf nunmehr 600 zurück, womit das niedrigste Niveau seit September letzten Jahres erreicht wurde.
Bearish, also preisdrückend wirkt aber sicherlich immer noch der deutliche Aufbau bei den US-Ölbeständen. Hier setzte sich der positive Trend der letzten Wochen weiter fort.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt profitiert der US-Dollar seit geraumer Zeit von einer neuen Zinsfantasie und der Euro musste am Freitag entsprechend weiter Federn lassen. Nachdem sich zu Jahresbeginn noch eine Verlangsamung bei der Straffung der Geldpolitik der US-Notenbank angedeutet hatte, könnte sich das Tempo nun doch wieder erhöhen. Grund hierfür ist ein sehr robuster Arbeitsmarkt und eine weiterhin hohe Inflation. Der am Freitag veröffentlichte US-Kern-Verbraucherpreisindex stieg per Januar um 4,7 Prozent und somit im Vergleich zum Vormonat wieder an. Außerdem lag der Wert deutlich über der Erwartung von 4,3 Prozent.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben stabil, eventuell aber auch mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich der seit einigen Wochen existente Seitwärtstrend vorerst weiter fort. Die Notierungen stehen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit gut einem Jahr und bieten nach wie vor eine gute Kaufgelegenheit.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 27.02.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (24.02.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 27.02.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (24.02.2023, 23:59 Uhr)

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