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Marktbericht vom 09.03.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise stabilisieren sich - Heizölpreise weiter im Seitwärtstrend!

09.03.2023, 08:20 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern, nach dem Kursrutsch vom Vortag, stabilisieren können und auch heute morgen im asiatisch geprägten Handel deutet sich bislang keine neue Richtung an. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weitgehend stabil in den Tag starten und den Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen aller Voraussicht nach fortsetzen.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 810 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0550 Dollar gehandelt.

Nach dem deutlichen Rückgang der Rohölpreise im späten Dienstagshandel, ging es gestern nach anfänglichen leichten Gewinnen im Laufe des Tages zunächst weiter nach unten. Die Wirkung des Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) ließ wohl etwas nach und die wöchentlichen Ölbestandsdaten rückten in den Vordergrund.
Die API-Daten deuteten auf einen Rückgang zumindest bei Rohöl hin, der vom Department of Energy (DOE) dann zwar in der Richtung, aber nicht im Ausmaß bestätigt wurde. Insgesamt blieben die Bestandsveränderungen auch bei den Produkten recht gering, sodass die deutlich zurückgegangene Inlandsnachfrage mehr oder weniger die Richtung vorgab. Dies fiel im Vergleich zur Vorwoche um über 1,3 Millionen auf nur noch gut 19 Millionen Barrel pro Tag zurück. Eine leicht gefallene Ölproduktion aber sorgte dafür, dass sich die Abschläge nach Bekanntgabe der Zahlen in Grenzen hielten. Ein stützender Faktor waren gestern zweifelsohne wieder die neuen Streiks in Frankreich, von denen auch der Raffineriesektor betroffen ist.

Auch am Devisenmarkt ist wieder etwas Ruhe eingekehrt, nachdem US-Notenbankchef Powell am Dienstag weitere umfassende Zinserhöhungen in Aussicht gestellt hat. Auch in Europa werden die Zügel der Geldpolitik in nächster Zeit wohl weiter stark angezogen werden, so dass sich die Zinsdifferenz zwischen Euro und US-Dollar in nächster Zeit nicht unbedingt weiter erhöhen muss. Gestern gab es keine größeren Kursbewegungen zwischen unserer Gemeinschaftswährung und dem Greenback.

Insgesamt recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis weiter leicht nachgebend in den heutigen Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für den weiteren Verlauf ein Minus von rund einen halben Cent pro Liter erwarten. Am Markt geht es in diesen Tagen weiterhin recht ruhig zu. Das Bestellaufkommen ist moderat und auch die Zahl der Marktbeobachter ist in dieser Woche bislang weiter zurückgegangen. Das aktuelle Preisniveau bietet unabhängig davon eine gute Kaufgelegenheit, vor allem für sicherheitsorientierte Verbraucher, die mit einem vollen Tank besser schlafen können.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 09.03.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (08.03.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 09.03.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (08.03.2023, 23:59 Uhr)

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