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Marktbericht vom 05.05.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise starten im Plus - Heizölpreise ziehen an!

05.05.2023, 08:47 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern mit deutlichen Aufschlägen gestartet und haben sich von den Tiefs der Vortage etwas erholen können. An den Kurstafeln in Asien sind bislang weitere Pluszeichen zu sehen, sodass sich die Heizöl-Notierungen heute  wohl etwas verteuern werden.


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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,40 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 655 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1030 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt geht eine ereignisreiche Woche zu Ende. Zunächst sackten die Rohölpreise aufgrund von Konjunktursorgen und neuen Problemen im US-Bankensektor weiter kräftig ab. Dies obwohl die meisten Analysten spätestens in der zweiten Jahreshälfte eine Unterversorgung erwarten. Dies liegt aber wohl noch zu weit in der Ferne und aktuell gibt es noch kein Angebotsdefizit.
Vor allem auch, weil die russische Ölförderung wohl weiter normal läuft und die angekündigte Förderkürzung von 0,5 Millionen Barrel pro Tag bislang nicht umgesetzt wurde, auch wenn der russische Vize-Präsident Alexander Nowak dies gestern nochmals bekräftigt hat.Wie konsequent die OPEC+ die Produktionsmengen seit Anfang Mai zurückfährt wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen, wenn es hier neue Daten gibt.
Die in dieser Woche veröffentlichten Konjunkturdaten fielen meist eher schlecht aus. Vor allem der chinesische Einkaufsmanagerindex auf der Industrie enttäuschte und lag per April unter der wichtigen 50-Punkte-Marke. Das Pendant aus dem europäischen Dienstleistungssektor konnte die Prognose von 56,6 mit 56,2 Zählern ebenfalls nicht erreichen. Während neue Arbeitsmarktdaten aus den USA gemischt ausgefallen sind, wurde heute morgen ein deutlicher Rückgang von 10,7 Prozent bei den Arbeitsaufträgen der deutschen Industrie per März vermeldet.
Trotzdem geht es heute mit dem Ölkomplex weiter nach oben, was sicherlich auch an technischen Faktoren liegt. Nach den kräftigen Rückgängen der letzten Tage ist der Markt eindeutig überverkauft

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt ist der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar nach der erwarteten Zinsanhebung durch die US-Notenbank etwas zurückgefallen. Gestern gab es dann ebenfalls wenig überraschend eine weitere Anpassung durch die Europäische Zentralbank (EZB) um ebenfalls 25 Basispunkte oder 0,25 Prozent. EZB-Chefin Lagarde betonte dabei, dass es noch keinen Spielraum für eine Pause bei den Zinsanhebungung gibt.

Zum Wochenausklang also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht aber kaum mehr als ein Plus von einem halben Cent pro Liter erwarten. Damit bewegen sich die Notierungen weiterhin auf Jahrestief und auf einem in Anbetracht der Lage an den Energiemärkten sehr attraktiven Niveau. Gerade sicherheitsorientierte Ölheizer sollten durchaus bereits jetzt einen Bevorratungskauf ins Auge fassen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 05.05.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (04.05.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 05.05.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (04.05.2023, 23:59 Uhr)

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