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Marktbericht vom 23.05.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise weiter auf Richtungssuche - Heizölpreise heute teuerer!

23.05.2023, 08:03 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach einem schwachen Start dann doch wieder ins Plus gedreht und sind mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Auch heute stehen an Asiens Kurstafeln Pluszeichen, sodass sich in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande etwas verteuern werden.


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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 76 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 687 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0805 Dollar gehandelt.

Die Rohöl- und Gasölpreise können sich auch in dieser Woche nicht für eine klare Richtung entscheiden. Auch wenn die Fundamentaldaten seit geraumer Zeit eher für anziehende Notierungen sprechen würden, gibt es immer wieder Rücksetzer. Vor allem, weil unter den Marktteilnehmern die Unsicherheiten und Sorgen über die konjunkturelle Entwicklung groß bleiben. Bislang deutet aber alles drauf hin, dass die globale Ölnachfrage hoch bleibt bzw. noch weiter ansteigen wird. Erst kürzlich wurde nach Zahlen der Joint Organisations Date Initiative (JODI) ein neues Rekordhoch vermeldet.
Auf der anderen Seite wird sich das Angebot künftig eher verringern, da die OPEC+ seit Anfang Mai deutlich weniger Öl fördert. Außerdem gibt es weiterhin keine Hinweise auf eine Einigung zum Thema Ölexporte aus dem Kurdengebiet des Irak. Die Türkei weigert sich bislang, die Lieferungen durch die Ceyhan-Pipeline wieder freizugeben, so dass dem Markt weiterhin eine Menge von rund 450.000 Barrel pro Tag fehlt. Auch in Kanada bleibt die Ölproduktion aufgrund der Waldbrände stark eingeschränkt und die Zahl der aktiven US-Bohranlagen geht seit Wochen und Monaten permanent zurück.
Lediglich die Tatsache, dass die russischen Fördermengen wohl, entgegen den Erklärungen Moskaus, weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben, kann von den "Bären" ins Feld geführt werden.
Vielleicht können heute neue Konjunkturdaten neue Impulse geben. Neben zahlreichen Wirtschaftsindikationen stehen am Abend neue Ölbestandsdaten aus den USA auf der Agenda.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt tat sich gestern nicht viel. Der Euro entwickelte sich im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar in einer engen Handelsspanne seitwärts. Im US-Schuldenstreit deutet sich bislang weiterhin keine Einigung an, allerdings haben Republikaner und Demokraten wieder etwas mildere Töne angeschlagen und den Willen zu einer Einigung bekräftigt. Die Zeit drängt, denn sollte die Schuldengrenze nicht angehoben werden können, droht der US-Regierung spätestens Anfang Juni die Zahlungsunfähigkeit.

Die Heizölpreise hierzulande bleiben nach diesen Vorgaben auch heute im Seitwärtstrend. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen leichte Aufschläge in einer Größenordnung von einem halben Cent pro Liter erwarten. In den letzten Wochen hat sich ein Boden herausgebildet und die fundamentale Lage an den internationalen Ölmärkten lässt erwarten, dass die Notierungen in den nächster Zeit tendenziell eher nach oben tendieren werden. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte daher jetzt bestellen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 23.05.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (22.05.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 23.05.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (22.05.2023, 23:59 Uhr)

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