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Marktbericht vom 24.08.2023

Heizöl-Markt aktuell: Öl- und Heizölpreise bleiben im Seitwärtstrend

24.08.2023, 08:28 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern zunächst mit weiteren Abschlägen in den Handel gestartet. Während es bei Rohöl erneut stärker nach unten ging, blieben die Abschläge bei Gasöl eher gering. Am späten Nachmittag konnte sich der komplette Ölkomplex erholen, sodass die Heizöl-Notierungen heute ihren Seitwärtstrend fortsetzen.


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Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 83 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 907 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0870 Dollar gehandelt.

Die im Juli aufkommenden Angebotssorgen, die für einen starken Anstieg der Rohölpreise gesorgt haben, sind in letzter Zeit durch schwache Konjunkturdaten wieder etwas in den Hintergrund gedrängt worden. Vor allem die zu erwartenden Ölnachfrage in China bleibt ein großer Unsicherheitsfaktor, aber auch die USA und Europa kämpfen mit wirtschaftlichen Problemen. Gestern gab es insgesamt wieder eher schwache Einkaufsmanagerindizes, die wenig Hoffnung auf Wachstum geben.
Ein weiterer Faktor, warum sich die Ölpreise stabilisieren konnten, ist die Tatsache, dass der Iran seine Exportmengen zuletzt wohl wieder deutlich gesteigert hat und derzeit auch die Sanktionen gegen Venezuela seitens der US-Regierung zur Disposition stehen. Außerdem bleibt die kanadische Ölproduktion auf Wachstumskurs.
Die gestern mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen unterm Strich eher bullish, also preistreibend aus. Zwar ist die Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche um 0,5 auf 21,1 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen, befindet sich damit aber immer noch auf einem relativ hohen Niveau. Bei den Rohöl-Beständen gab es ein unerwartet deutliches Minus von über 6 Millionen Fass, bei den Destillaten einen leichten Aufbau von 0,9 Millionen Barrel. Auch die Benzinbestände legten etwas zu.
Nach Bekanntgabe der Zahlen ging es mit den Futures zwar etwas nach oben, insgesamt war gestern aber eine breite Seitwärtsbewegung zu beobachten.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach Veröffentlichung der schwachen Einkaufsmanagerindizes zunächst Verluste hinnehmen, als dann die Vergleichszahlen aus Übersee ebenfalls enttäuschten, konnte unsere Gemeinschaftswährung wieder Boden gutmachen. Heute beginnt das Notenbanktreffen in Jackson Hole, morgen spricht dort US-Notenbankchef Powell sicherlich auch den Themen Inflation und Zinspolitik.

Insgesamt recht stabilen Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute nur wenig verändert, bestenfalls mit leichten Abschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Damit bleiben auch die Heizöl-Notierungen in ihrem nunmehr seit über drei Wochen existenten Seitwärtstrend.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 24.08.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (23.08.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 24.08.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (23.08.2023, 23:59 Uhr)

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