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Marktbericht vom 06.09.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise auf höchstem Stand seit knapp 10 Monaten - Heizölpreise steigen!

06.09.2023, 08:13 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Laufe des Tages leider erneut deutlich verteuert und sind auf den höchsten Stand seit November letzten Jahres geklettert. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben.


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Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 90 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 953 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0740 Dollar gehandelt.

Nach dem in den USA am Montag der Labor Day gefeiert wurde und es am Ölmarkt einen entsprechend unspektakulären Wochenauftakt gegeben hat, war es dann gestern vorbei mit der Ruhe und die Rohölpreise wurde deutlich nach oben gehandelt.
Auslöser waren die Meldungen, dass Russland und Saudi-Arabien ihre Förderkürzungen bis zum Jahresende fortführen wollen. Zwar kam dies nicht unbedingt unerwartet, da der russische Vizepräsident Nowak dies ja bereits in der letzten Woche angedeutet hatte, dass aber dann doch für so eine lange Zeit Fakten geschaffen wurden, überraschte dann wohl doch den ein oder anderen Börsianer. Spontan schossen die Öl-Futures nach oben und markierten neue Langzeithöchststände.
Mit diesen Beschlüssen sind auf der Angebotsseite die Mengen über Monate hinweg begrenzt worden, so dass der Fokus der Marktteilnehmer nun natürlich verstärkt auf die Entwicklung der Nachfrage gelenkt wird. Gestern gab es hierzu neue Konjunkturdaten in Form des EU Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungsgewerbe, der mit 47,9 Punkten schwächer als erwartet ausgefallen ist. Bereits am frühen Morgen gab einen ebenfalls enttäuschenden Vergleichswert aus China. Leicht positiv überraschten die Werksaufträge in den USA , die per Juli nur um 2,1 statt wie prognostiziert um 2,3 Prozent zurückgefallen sind. Heute Morgen kommen erschreckend schwache Zahlen aus der deutschen Industrie, wo die Arbeitsaufträge per Juli um 11,7 Prozent gesunken sind. Die Erwartung lag bei minus 4 Prozent!

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar in diesen Tagen unter Druck. Auch gestern verlor unsere Gemeinschaftswährung den ganzen Tag über an Wert und fiel auf den niedrigsten Stand seit rund drei Monaten. Hier findet die sehr schwache Konjunkturentwicklung in der EU und insbesondere Deutschland entsprechend Ausdruck.

Weiterhin also recht schlechte Vorgaben für unseren Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten und damit ein neues Langzeithoch markieren werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Somit ist der höchste Stand seit Ende Januar erreicht und es sieht leider ganz danach aus, dass es im Herbst noch weiter nach oben gehen könnte.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 06.09.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (05.09.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 06.09.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (05.09.2023, 23:59 Uhr)

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