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Marktbericht vom 14.11.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise drehen nach oben - Heizölpreise noch verhältnismäßig attraktiv!

14.11.2023, 08:44 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur zum Start weiter nachgegeben und im Laufe des Tages einen regelrechten "Turnaround" hingelegt. Der gesamte Ölkomplex ist schlussendlich auf Tageshoch aus dem Handel gegangen, sodass die Heizöl-Notierungen heute mit weiteren Aufschlägen starten werden. In Anbetracht der politischen Verhältnisse bleibt das Preisniveau dabei aber relativ attraktiv.


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Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung November kostet zur Stunde 815 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,07 Dollar gehandelt.

Nach dem der Krieg in und um den Gazastreifen die Rohölpreise zunächst kräftig ansteigen ließ, ist das Thema in den letzten Wochen wieder etwas aus dem Fokus der Ölhändler gerückt. Stattdessen ging es zuletzt verstärkt um neue Nachfragesorgen, da China eher schwache Konjunkturdaten vermeldet hatte und somit eine globale Konjunturschwäche befürchtet wird.
Dies scheint nun aber ebenfalls ausreichend in den Notierungen berücksichtigt zu sein. Gestern jedenfalls gab es im Laufe des Tages eine 180-Grad-Wende und aus den anfänglichen Verlusten wurden bis Handelsschluss deutliche Gewinne.
Auslöser war zunächst wohl die Markttechnik, später aber auch der Monatsbericht der OPEC. In diesem wurde nochmals klar bekräftigt, dass der Ölmarkt kein Nachfrageproblem hat und derzeit sehr robust ist. Für den jüngsten Preisrückgang werden Spekulanten verantwortlich gemacht. Im Report selbst wurde die Schätzung zur globalen Ölnachfrage für das kommende Jahr leicht auf 104,36 Millionen Barrel pro Tag angehoben, ebenso aber die Erwartung der Ölproduktion der Nicht-OPEC-Länder. Die Produktion der OPEC blieb im Oktober weitgehend stabil bei 27,9 Millionen Barrel, was Ausdruck der aktuellen Geschlossenheit der Organisation ist.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt gab es zum Wochenstart einen recht ruhigen und impulslosen Handel, bei dem der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar leicht hinzugewinnen konnte. Heute stehen einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, darunter der ZEW-Konjunkturerwartungsindex und der neueste US-Verbraucherpreisindex, der durchaus Einfluss auf die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank haben dürfte.

Die Heizölpreise hierzulande sind den Vorgaben der internationalen Ölmärkten bereits gestern gefolgt und haben schon in den Mittagsstunden ins Plus gedreht. Auch heute ist mit weiteren Aufschlägen zu rechnen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht eine Verteuerung um ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. In Anbetracht der politischen Lage im Nahen Osten und in Osteuropa kann das Kursniveau aber noch als durchaus attraktiv bezeichnet werden. Die aktuell recht hohe Nachfrage bestätigt dies. Liefertermine im alten Jahr werden allmählich immer knapper und somit auch die Chancen, noch vor Erhöhung der CO2-Abgabe seinen Bestand aufzustocken. Denn entscheidend ist hierbei nicht das Bestell- sondern das Lieferdatum!

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 14.11.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (13.11.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 14.11.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (13.11.2023, 23:59 Uhr)

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