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Marktbericht vom 22.03.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise geben weiter leicht nach - Heizölpreise wenig verändert

22.03.2024, 08:26 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl Betankung Tankstutzen am Haus

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder den Rückwärtsgang eingelegt und vor allem bei den Rohöl-Futures gab es spürbare Abschläge. Gasöl schloss nur leicht im Minus, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten werden.


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Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 822 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0835 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt dominierten zuletzt die bullishen, also preistreibend zu wertenden Meldungen und so konnten die Rohölpreise noch vor wenigen Tagen den höchsten Stand seit Ende Oktober letzten Jahres erreichen. In dieser Woche gab es zaghafte Gewinnmitnahmen, so richtig unter Druck sind die Futures dabei aber nicht gekommen.
Die US-Ölbestandsdaten fielen in dieser Woche relativ neutral aus und gaben somit den Händlern ebenso wenig Anlass auf die Verkäuferseite zu wechseln, wie die in dieser Woche veröffentlichten Konjunkturdaten. Während die Einkaufsmanagerindizes aus der EU gestern eher ein gemischtes Bild ablieferten, kamen aus den USA wieder überwiegend positive Indikationen, die die Erhöhung der Konjunkturprognose durch die US-Notenbank bestätigen. Auch die Tatsache, dass die Fed weiterhin drei Zinssenkungen in diesem Jahr plant, war in dieser Woche ein Faktor, der stützend auf die Ölpreise wirkte.
Viele Analysten und Marktbeobachter erwarten aufgrund der doch recht robusten Konjunkturentwicklung und der bis Ende des zweiten Quartals verlängerten Förderkürzungen der OPEC+ mit einer Unterversorgung im zweiten und dritten Quartal und erhöhen in Folge ihre Preisprognosen.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt überraschte gestern die Schweizer Notenbank mit einer Leitzinssenkung um 0,25 auf 1,5 Prozent, worauf der Euro im Vergleich zum US-Dollar unter Druck geriet. Zum einen wohl deshalb, weil die US-Notenbank am Mittwochabend noch keinen festen Fahrplan für die angekündigten Zinssenkungen nannte, zum anderen weil die Händler nun auch auf eine baldige Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank spekulieren.

Trotz der deutlichen Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten, in einigen Regionen dürften die Notierungen aber auch stabil bleiben. Insgesamt kann das Niveau angesichts der relativ hohen Rohölpreise weiterhin als durchaus attraktiv bezeichnet werden. Da derzeit kaum etwas auf einen deutlichen Rückgang hindeutet, sollten gerade sicherheitsorientierte Ölheizer bereits jetzt für die nächste Heizperiode einlagern.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 22.03.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (21.03.2024, 23:40 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 22.03.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (21.03.2024, 23:40 Uhr)

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