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26.05.2024, 12:00 Uhr

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Marktbericht vom 06.05.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise zum Wochenstart wenig verändert - Heizölpreise weiter sehr attraktiv!

06.05.2024, 08:48 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise wieder auf Richtungssuche - Heizölpreise stabil

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag uneinheitlich entwickelt. Während es bei Rohöl weitere Abschläge gegeben hat, blieben die Gasöl-Futures weitgehend stabil. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten.


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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 748 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollarweiter erneut etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0760 US-Dollar gehandelt.

Nach dem vor allem politisch bedingten Anstieg der Rohölpreise von Ende März bzw. Anfang April und dem Rücksetzer in den letzten Woche, suchen die Ölhändler nun wieder eine neue Richtung.
Obwohl in Kairo die Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas aktuell wohl eher zu scheitern drohen, sollte das Thema Nahost derzeit kaum mehr Einfluss auf die Preisfindung haben, da eine Ausweitung des Konfliktes derzeit nicht zu erwarten ist.
Gerechnet wird am Markt allerdings mit einer Fortführung der Förderkürzungen durch die OPEC+, die sich am 1. Juni im Wien treffen wird. Dies könnte sicherlich bald wieder ein Thema für die "Bullen" sein, auch wenn sich die Nachfrageseite zuletzt eher schwach gezeigt hat. Die Öleinfuhren Chinas fielen im erste Quartal deutlich schlechter aus als erwartet und die zunehmende Elektrifizierung wirkt sich natürlich immer mehr auf den Ölverbrauch aus. Hinzu kommt eine schwache Konjunkturentwicklung in den wichtigsten Ölverbrauchsländern USA und China.
Diese Woche startet mit der Meldung, dass der saudische Ölkonzern Aramco seine Preise für Juni-Lieferungen nach Europa und Asien angehoben hat und die Zahl der aktiven US-Bohranlagen weiter um 7 auf nun 499 Einheiten zurückgegangen ist.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt konnte der Euro nur kurzzeitig von neuen US-Arbeitsmarktdaten profitieren, die deutlich schwächer als erwartet ausgefallen sind und somit neue Hoffnung auf Zinssenkungen durch die Fed machten. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft lag nur bei 175.000 statt wie erwartet 238.000. Nach einem kleinen Satz über die 1,08-Dollar-Marke fiel unsere Gemeinschaftswährung aber schnell wieder zurück.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen wieder recht stabilen Vorgaben heute nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen ergeben ein Minus von bis zu einem halben Cent pro Liter, erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht eher leicht steigenden Notierungen erwarten. So oder so bleibt das Preisniveau derzeit weiter sehr attraktiv und bietet gerade für sicherheitsorientierte Ölheizer eine hervorragende Gelegenheit, schon jetzt den Bestand aufzustocken  bzw. für die nächste Heizperiode einzulagern.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 06.05.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (03.05.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 06.05.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (03.05.2024, 23:59 Uhr)

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