Marktbericht vom 21.01.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern Nachmittag zunächst gestiegen. Heute Morgen geben die Notierungen etwas nach, liegen aber weiterhin höher als gestern Vormittag, sodass auch die Heizölpreise heute zulegen.
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Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei etwa 64 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar kostet zur Stunde etwa 663 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1717 Dollar gehandelt.
Zum Tagesstart haben die Heizölpreise nach dem gestrigen Anstieg leicht nachgegeben. Marktteilnehmer halten sich zurück und warten sowohl auf neue Entwicklungen im Grönland-Konflikt als auch auf den heute veröffentlichten Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA). Dieser sorgt erfahrungsgemäß eher für Druck auf die Preise, da er meist die Angebotsseite in den Vordergrund stellt.
Zusätzlich stehen heute und morgen die aktuellen US-Ölbestandsdaten an. Aufgrund eines Feiertags in den USA werden diese mit eintägiger Verzögerung veröffentlicht. Laut einer Reuters-Umfrage ist mit einem Anstieg der Rohölvorräte um etwa 1,7 Mio. Barrel zu rechnen, was die Notierungen weiter vergünstigen könnte.
Die zuletzt gemeldeten Produktionsausfälle in Kasachstan verlieren hingegen an Bedeutung, da sie nur kurzfristiger Natur sind. Analysten betonen, dass der erwartete Lageraufbau in den USA sowie die geopolitischen Risiken derzeit stärker ins Gewicht fallen.
Im Fokus steht zudem weiterhin der Streit um Grönland. US-Präsident Trump wird am Nachmittag beim Weltwirtschaftsforum in Davos sprechen. Im Vorfeld hatte die US-Regierung Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten angekündigt. Die wachsende Sorge vor neuen Handelskonflikten belastet die Konjunkturaussichten und damit auch die Ölnachfrage.
Der mittelfristige Ausblick bleibt insgesamt verhalten. Die IEA rechnet weiterhin mit einem deutlichen Überangebot am Ölmarkt, das sich bei einer schwächeren Wirtschaftslage noch ausweiten könnte. Bereits im letzten Bericht war von einer Überversorgung von rund 4 Mio. Barrel pro Tag die Rede.
Fundamental überwiegen damit derzeit die preisdämpfenden Faktoren. Zwar sorgt die hohe Unsicherheit für stärkere Schwankungen, eine klare Richtung ist sowohl an den Ölbörsen als auch bei den Inlandspreisen aktuell jedoch nicht zu erkennen.
Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben heute mit Aufschlägen in den Tag. Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 21.01.2026, 11:22 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (20.01.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 21.01.2026, 11:22 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (20.01.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben sich gestern nach anfänglicher Richtungssuche verteuert. Heute Morgen notieren die Öl-Futures weiterhin auf dem Niveau des Vortages, sodass auch die Heizöl-Notierungen anziehen.
Die Ölpreise sind heute zunächst mit Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet, drehten dann jedoch schnell wieder, sodass sie nun sogar leicht unter dem Niveau vom Freitagnachmittag liegen. Auch die Heizölpreise befinden sich aufgrund dieser Vorzeic