Marktbericht vom 12.02.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im europäisch geprägten Handel zunächst weiter deutlich zugelegt und die Brent-Futures sind dabei kurzzeitig über die 70-Dollar-Marke gestiegen. Im weiteren Verlauf gab es dann eine Abwärtskorrektur, sodass die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den Tag starten.
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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 692 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1860 Dollar gehandelt.
Die Sorge vor einer Eskalation des Konfliktes zwischen den USA und dem Iran bleibt bestimmendes Thema am Ölmarkt und lässt derzeit für die Rohölpreise nur wenig Spielraum nach unten. Bislang setzen beide Seiten aber wohl weiter auf Gespräche und Verhandlungen, gegenseitige Drohungen bleiben aber ebenso an der Tagesordnung.
Gestern zogen die Ölpreise nach einem eher verhaltenden Start deutlich an und erst nachdem das Department of Energy (DOE) mit ihrem Bestandsbericht die API-Zahlen vom Vortag weitgehend bestätigte, fielen die Futures wieder zurück.
Vor allem bei Rohöl gab es im Vergleich zur Vorwoche einen ebenso deutlichen wie unerwarteten Zuwachs von 8,5 Millionen Barrel, während die Destillat-Vorräte um 2,7 Millionen Fass zurückgegangen sind. Die Ölförderung konnte sich nach dem Wintersturm von Ende Januar wieder deutlich auf täglich 13,7 Millionen Fass erholen, während aber auch die Gesamtnachfrage mit gut 21 Millionen Barrel pro Tag auf einem relativ hohen Niveau blieb. Insgesamt fielen die Daten aber doch eher bearish, also preisdrückend aus.
Wenig Überraschendes hatte der Monatsreport der OPEC zu bieten. Im Wesentlichen wurden die Prognosen aus dem letzten Bericht beibehalten.
Heute warten die Marktteilnehmer noch auf die neue Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA).
Am Devisenmarkt konnte der Dollar von starten US-Arbeitsmarktdaten profitieren und im Vergleich zum Euro hinzugewinnen. Vor allem die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft stieg unerwartet deutlich von 48.000 im Vormonat auf 130.000 an. Die Analysen hatten im Vorfeld lediglich mit 66.000 neuen Jobs gerechnet.
Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben heute nur wenig verändert in den Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht nur ein kleines Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen bleiben also auf einem sehr niedrigen Niveau und bieten eine hervorragende Gelegenheit, eventuell schon jetzt die Bestände für den nächsten Winter aufzustocken.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 12.02.2026, 09:50 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (11.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 12.02.2026, 09:50 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (11.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben sich gestern uneinheitlich entwickelt, der Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen bleibt aber intakt. Entgegen dieser Entwicklung bleiben die Heizöl-Notierungen, auch aufgrund des starken Euro, weiter attraktiv.
Die Ölpreise haben gestern nach anfänglichen Verlusten im Handelsverlauf ins Plus gedreht und sind mit Aufschlägen aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen leicht an, bleiben dabei aber im Großen und Ganzen im Seitwärtstrend.