Marktbericht vom 17.02.2026

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Marktbericht vom 17.02.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise hängen weiter am Nah-Ost-Konflikt - Heizölpreise starten mit Aufschlägen

17.02.2026, 07:59 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise bleiben von politischen Faktoren bestimmt - Heizölpreise bislang weiter günstig

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach anfänglichen Verlusten leider wieder ins Plus gedreht und sind mit deutlichen Aufschlägen auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen heute auch die Heizöl-Notierungen in der Eröffnung etwas an.


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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 678 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1845 Dollar gehandelt. 

Am Ölmarkt bestimmen zu Wochenbeginn größtenteils Spekulationen das Handelsgeschehen. Im Mittelpunkt stehen dabei weiterhin die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, die heute in Genf fortgeführt werden sollen. 
Um zusätzlich Druck aufzubauen, hat US-Präsident Trump mittlerweile einen zweiten Flugzeugträger in den Nahen Osten beordert. Der Iran hat gestern wiederum Militärübungen in der Straße von Hormus gestartet, die als Nadelöhr der internationalen Ölversorgung gilt. 
Nach Bekanntwerden dieser Meldung zogen die Ölpreise gestern spontan weiter an.
Ein zweiter wichtiger Schauplatz bleiben die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Diese sind in letzter Zeit aber ins Stocken geraten und die Erwartungen an einem baldigen Durchbruch bleiben daher eher gering. Entsprechend gehen die Kampfhandlungen weiter und es gibt auch immer wieder gegenseitige Angriffe auf Öl- und Energieanlagen. Außerdem versucht der "Westen" mit immer neuen Sanktion den Druck auf Moskau zu erhöhen.
Heftig spekuliert wird neuerdings auch wieder über die künftige Förderpolitik der OPEC+, nachdem das Ende des ersten Quartals immer näher rückt und damit auch die Festlegung zur Beibehaltung der Produktionsmenge. Einige Marktbeobachter erwarten, dass die Rückführung der freiwilligen Förderkürzungen im April wieder aufgenommen wird, vor allem wenn die Sanktionen gegen Russland und den Iran aufrechterhalten werden.

Am Devisenmarkt gab es gestern den erwartet ruhigen Handel, nachdem einige wichtige Börsen feiertagsbedingt geschlossen blieben. Der Euro musste im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar schlussendlich leichte Verluste hinnehmen.

Die Heizölpreise hierzulande sind gestern leider mit Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet und auch heute sieht es bislang danach aus, als dass es weiter nach oben gehen wird. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies ändert aber kaum etwas daran, dass sich die Notierungen derzeit weiterhin auf einem sehr attraktiven Niveau bewegen. Der Februar ist stets einer der besten Bestellmonate und zudem liegen die Preise im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich niedriger. Wer den Vorrat günstig aufstocken will, sollte die Gelegenheit jetzt nützen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 17.02.2026, 09:50 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (16.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 17.02.2026, 09:50 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (16.02.2026, 22:59 Uhr)

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