Marktbericht vom 23.02.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach den teils kräftigen Anstiegen der Vortage am Freitag mit leichten Abschlägen aus den Handel gegangen. Auch heute Morgen stehen an den Kurstafeln in Asien Minuszeichen angeschrieben, sodass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande heute in der Eröffnung nachgeben werden.
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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 71 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 722 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar kräftig zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1830 Dollar gehandelt.
Nachdem die Rohölpreise am Donnerstag den höchsten Stand seit Sommer letzten Jahres erreicht hatten, war der Markt am Freitag wohl reif für Gewinnmitnahmen, die aber angesichts der nach wie vor sehr angespannten Lage im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, dann allerdings nur sehr moderat ausgefallen sind.
Da die Gespräche in Genf erst am kommenden Donnerstag fortgeführt werden sollen, kann der Markt zum Wochenstart etwas durchatmen, ohne dass die Risikoprämie dabei aber wohl stärker reduziert werden wird. US-Präsident Trump hatte Teheran in der letzten Woche eine Ultimatum von 10 bis 15 Tagen gestellt. Sollte sich also spätestens im Laufe der nächste Woche keine Lösung abzeichnen, dürfte der Markt sogar noch zunehmend nervöser werden.
Eher eine geringe Wirkung auf die Ölpreisentwicklung hat bislang das Urteil des Obersten Gerichtshofes der USA, der die Strafzölle der US-Regierung gekippt und somit auf der Bühne der Weltwirtschaft nicht nur Chaos, sondern auch wieder starke Verunsicherung herbeigeführt hat. Trump wäre nicht Trump, wenn er nicht kurz nach Verkündung neue Zölle auf einer anderen rechtlichen Basis angekündigt hätte.
Der Fokus der Händler dürfte neben diesen Themen bis zur Wochenmitte überwiegend auf neue Konjunkturdaten und auf die weitere Veränderung der US-Ölbestände gerichtet sein, die in dieser Woche wieder am Dienstagabend (API) und am Mittwochnachmittag (DOE) veröffentlicht werden.
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Laufe des Freitags im Vergleich zur Öl-Währung US-Dollar leicht erholen. Heute Morgen startet unsere Gemeinschaftswährung hingegen mit stärkeren Gewinnen, was in erster Linie mit dem neuen Zoll-Chaos der US-Regierung zu begründen ist.
Gute Vorgaben zum Wochenstart für den heimischen Heizöl-Markt, wo die Notierungen erfreulicherweise mit Abschlägen starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Das aktuelle Preisniveau liegt, trotz zwischenzeitlich deutlich höherer CO2-Abgabe, weiterhin deutlich unter den Februar-Kursen der letzten drei Jahre und bietet eine gute Gelegenheit zum Nachtanken, aber auch zum Bevorraten für die nächste Heizperiode.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 23.02.2026, 10:10 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (20.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 23.02.2026, 10:10 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (20.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise sind gestern aufgrund der zunehmenden Kriegsgefahr im Nahen Osten weiter angestiegen und bei Rohöl wurde der höchste Stand seit Sommer letzten Jahres erreicht. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben.
Die Ölpreise haben gestern einen kräftigen Satz nach oben gemacht, nachdem die Kriegsgefahr im Nahen Osten wohl immer realer wird. In Folge steigen leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande deutlich an.