Marktbericht vom 01.03.2026
Die an dieser Stelle zuletzt regelmäßig geäußerten Befürchtungen sind Realität geworden: Die USA und Israel haben den Iran angegriffen. Darauf folgten Gegenangriffe Irans sowie Reaktionen verbündeter Gruppen. Zusätzlich kam es zu einer Blockade der Straße von Hormus, über die rund 20 % des weltweiten Öltransports abgewickelt werden.
Die entscheidende Frage ist nun, wie stark sich diese Eskalation auf den Heizölmarkt und die Heizölpreise auswirkt.
Bislang ist ein deutliches Plus bei Online-Bestellungen zu beobachten, ohne dass eine ausgeprägte Panik erkennbar wäre.
Die Heizölpreise haben dabei im Schnitt bislang um rund drei Cent pro Liter angezogen.
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Ein wichtiger stabilisierender Faktor dabei ist, dass wir uns am Ende der Heizperiode befinden. Viele Ölheizer dürften mit ihren Beständen voraussichtlich bis in den Sommer hinein auskommen.
Entsprechend können die meisten Verbraucher trotz der ernsten Lage zunächst vergleichsweise ruhig bleiben. Eine dauerhafte Blockade der Straße von Hormus erscheint derzeit kaum vorstellbar, da sie massive globale wirtschaftliche Folgen hätte und die Interessen vieler großer Akteure berührt. Dennoch ist kurzfristig mit stark erhöhter Volatilität zu rechnen: Die Heizölpreise könnten morgen zum Wochenstart durchaus nochmals spürbar anziehen.
Auch organisatorische Effekte sind möglich. Händler und Portale könnten zeitweise nur eingeschränkt Angebote ausspielen, weil Vorlieferanten und Logistikketten die Situation zunächst neu bewerten und verfügbare Mengen sowie Konditionen aktualisieren müssen.
Wie es weitergeht, hängt stark von den nächsten Entwicklungen ab. Beruhigt sich die Lage und der Schiffsverkehr aus dem Persischen Golf kann wieder stabil aufgenommen werden, sind im Anschluss auch wieder fallende Preise nicht nur denkbar, sondern sogar wahrscheinlich.
Unsere Empfehlung: Ruhe bewahren. Wer mit dem Tankinhalt sicher durch die laufende Heizperiode kommt, muss aktuell nicht handeln. Bei akutem Bedarf gilt: Die verfügbaren Lagerbestände sollten nach heutigem Stand für eine stabile Versorgung ausreichen. Weitere heftige Preisschwankungen bleiben in den nächsten Tagen, je nach Nachrichtenlage aus der Region, aber sicherlich nicht aus.
*1) Schlusskurs vom Stand 27.02.2026, 22:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (26.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 27.02.2026, 22:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (26.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben gestern eine Berg- und Talfahrt hingelegt und der volatile Handel dürfte sich in den nächsten Tagen fortsetzen. Bei den Heizöl-Notierungen sind heute Morgen bislang leichte Aufschläge zu beobachten.
Die Ölpreise bleiben im Vorfeld der für heute geplanten Fortsetzung der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Wartestellung und dabei ohne klare Richtung. Entsprechend starten auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil.