Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen heute voraussichtlich um weitere zwei bis drei Cent pro Liter, bedingt durch die weiterhin verfahrene Lage im Nahen Osten. Aufgrund einer in Folge weiterhin schlechten Versorgungslage und möglicher Lieferengpässe im Herbst, raten wir aktuell zum Kauf.
Marktbericht vom 24.04.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen heute voraussichtlich um weitere zwei bis drei Cent pro Liter, bedingt durch die weiterhin verfahrene Lage im Nahen Osten. Aufgrund einer in Folge weiterhin schlechten Versorgungslage und möglicher Lieferengpässe im Herbst, raten wir aktuell zum Kauf.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben, nach dem Überschreiten der 100-Dollar-Marke am Vortag, gestern vor im späten Handel weiter deutlich zugelegt. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit neuen Aufschlägen.
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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 105 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.242 Dollar. Der Euro fällt sich im Vergleich zum Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1680 Dollar gehandelt.
Während sich Pakistan weiter um eine Vermittlung im Iran-Krieg bemüht, ist mittlerweile ein dritter US-Flugzeugträger in der Region angekommen.
Washington hält den Druck auf den Iran weiter hoch und will den Gegner mit aller Macht zu neuen Gesprächen und natürlich zur Wiederfreigabe der Straße von Hormus zwingen. Diese soll teilweise vermint sein und laut Aussagen aus dem Pentagon könnte die Räumung der Minen rund ein halbes Jahr in Anspruch nehmen.
Noch ist man allerdings nicht soweit, damit zumindest beginnen zu können und die Gefahr einer weiteren Eskalation sehr real, auch wenn der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon um weitere drei Wochen verlängert wurde, womit zumindest eine Forderung des Iran weiter erfüllt wäre. Zudem fordern die Mullahs aber auch ein Ende der Blockade der iranischen Häfen, um wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Somit befindet sich die Diplomatie weiterhin in einer Sackgasse und die gegenseitigen Drohungen nehmen wieder zu. Die USA haben dabei die Infrastruktur des Iran ins Visier, der Iran zieht die Störung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Betracht.
Aber auch der Krieg in der Ukraine bleibt ein wichtiges Thema am Ölmarkt. Während über die Druschba-Pipeline wohl wieder russisches Öl in Ungarn und der Slowakei ankommt, wurde der Durchfluss kasachischer Lieferungen nach Nordostdeutschland durch Moskau bis auf Weiteres gestoppt.
Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zur Ölwährung unter leichtem Druck und ist dabei wieder unter die 1,17-Dollar-Marke gefallen. Dies obwohl der EU-Einkaufsmanagerindex im verarbeiteten Gewerbe per April entgegen der Erwartung auf 52,2 Punkte gestiegen ist. Allerdings hat sich die Stimmung im Dienstleistungsbereich verschlechtert. Zudem bleiben die Konjunkturaussichten aufgrund der hohen Energiepreise gedrückt.
Die Heizölpreise hierzulande starten heute den dritten Tag in Folge mit Aufschlägen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. In Anbetracht der geringen Chancen auf einen baldigen deutlichen Preisrückgang und der Tatsache, dass aufgrund der wochenlangen Kaufzurückhaltung spätestens im Spätsommer Lieferengpässe drohen, raten wir zur rechtzeitigen Bestellung auf einem Niveau, dass derzeit deutlich unter den Höchständen zu Monatsbeginn liegt.
Die Ölpreise haben auch gestern weiter zugelegt und die Brent-Futures sind wieder deutlich über die 100-Dollar-Marke angestiegen. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit Aufschlägen.
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel deutlich angezogen. Heute Morgen gibt es aber die Meldung, dass der Waffenstillstand im Iran-Krieg auf unbestimmte Zeit verlängert wurde. In Folge geht es heute Morgen bislang wieder etwas nach unten.