Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen zu Beginn der Woche voraussichtlich um ein bis zwei Cent pro Liter, da die anhaltenden Spannungen im Nahost-Konflikt und die Sperrung der Meerenge von Hormus die Ölpreise wieder nach oben treiben. Ohne neue Friedensverhandlungen wird mit weiter steigenden Preisen gerechnet.
Marktbericht vom 27.04.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen zu Beginn der Woche voraussichtlich um ein bis zwei Cent pro Liter, da die anhaltenden Spannungen im Nahost-Konflikt und die Sperrung der Meerenge von Hormus die Ölpreise wieder nach oben treiben. Ohne neue Friedensverhandlungen wird mit weiter steigenden Preisen gerechnet.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten leider mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche, nachdem sich weiterhin keine neuen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran abzeichnen. In Folge steigen die Heizöl-Notierungen ebenfalls an.
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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 107,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.290 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar wieder etwas an Boden gut machen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1730 Dollar gehandelt.
Das noch am Freitag von vielen Seiten erhoffte neue Treffen zwischen Vertretern der USA und des Iran fand leider nicht statt.
Der iranische Außenminister Araghtschi war nach Medienberichten zwar am Freitag in Pakistan zu bilateralen Gesprächen und am Sonntag erneut in Islamabad, um einen neuen Vorschlag mit neuen Bedingungen zur Beendigung des Krieges zu übermitteln, die US-Delegation um Kutscher und Wittkof wurde von Präsident Trump aber zurückbeordert.
Heute wird Abbas Araghtschi in Moskau zu Gesprächen mit Wladimir Putin erwartet.
Währenddessen ist die Meerenge von Hormus für die Schifffahrt weiterhin gesperrt und in Folge erwartet das Investmenthaus Goldmann Sachs wenig überraschend weiter steigende Ölpreise. Für das vierte Quartal gehen die Analysten nun von durchschnittlich 90 Dollar pro Barrel für die Nordseemarke Brent aus und somit 10 Dollar mehr als bei der letzten Prognose. Allerdings wird dabei eine Normalisierung der Exporte aus dem Persischen Golf bis Ende Juni vorausgesetzt.
Ob und wann die Straße von Hormus allerdings wieder frei passierbar sein wird, steht derweil leider noch in den Sternen und Fakt ist, dass sich die globale Versorgungslage Tag für Tag verschlechtert. Entsprechend dürften die Rohölpreise und Gasöl-Notierungen weiter anziehen, zumindest solange keine neuen Friedenslösungen im Raum stehen.
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar am Freitag etwas von den Verlusten der Vortage erholen und auch heute morgen kann unsere Gemeinschaftswährung weiter leicht zulegen und dabei wohl auch von der neuen Hoffnung auf eine Annäherung im Nahost-Konflikt profitieren.
Die Heizölpreise hierzulande starten in Folge ebenfalls mit Aufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Dies, obwohl die Nachfrage nahe dem Nullpunkt angekommen ist. Die frühlingshaften Temperaturen und die hohen Preise sorgen dafür, dass das Themas Bevorratung von den meisten Ölheizern erstmal beiseite geschoben wird. Sollte das Bestellaufkommen allerdings nicht bald deutlich anziehen, muss wohl auch noch mit logistischen Engpässen im Spätsommer/Herbst gerechnet werden.
Die Ölpreise haben, nach dem Überschreiten der 100-Dollar-Marke am Vortag, gestern vor im späten Handel weiter deutlich zugelegt. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen.
Die Ölpreise haben auch gestern weiter zugelegt und die Brent-Futures sind wieder deutlich über die 100-Dollar-Marke angestiegen. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit Aufschlägen.