Marktbericht vom 12.05.2026
Heizöl-Preisrechner
Logo WhatsApp
FastEnergy-WhatsApp-Channel kostenlos abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!
Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 12.05.2026, 08:18 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise steigen heute voraussichtlich um bis zu einen halben Cent pro Liter, da die angespannte Lage im Nahen Osten und drohende Lieferengpässe die Ölpreise weiter nach oben treiben. Ein deutlicher Rückgang der Preise ist kurzfristig nicht zu erwarten, sehr wohl aber Engpässe bei der Heizöl-Versorgung.

Marktbericht vom 12.05.2026

Heizöl-Markt aktuell: Kein Rückgang der Ölpreise zu erwarten - Heizöl rechtzeitig bestellen!

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 12.05.2026, 08:18 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise steigen heute voraussichtlich um bis zu einen halben Cent pro Liter, da die angespannte Lage im Nahen Osten und drohende Lieferengpässe die Ölpreise weiter nach oben treiben. Ein deutlicher Rückgang der Preise ist kurzfristig nicht zu erwarten, sehr wohl aber Engpässe bei der Heizöl-Versorgung.

Ölpreise bleiben hoch - Extrem starke Heizöl-Nachfrage im Sommer bzw. Herbst zu erwarten

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben weiter auf hohem Niveau, nachdem sich die Rhetorik im Nahost-Konflikt wieder verschärft hat und weiterhin keine diplomatische Lösung in Sicht ist. In Folge werden die Heizöl-Notierungen tendenziell weiter ansteigen und wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte möglichst frühzeitig bestellen!


Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!

Jetzt kostenlos abonnieren!

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei 105 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde knapp 1.200 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar weiter gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1755 Dollar gehandelt. 

Aktuell ist man im Konflikt zwischen den USA und dem Iran von einer diplomatischen Lösung wieder weit entfernt und eine erneute militärische Konfrontation wird immer wahrscheinlicher. Zumindest wenn es nach der Rhetorik von US-Präsident Trump geht, der die Waffenruhe "auf der Intensivstation" sieht und die Vorschläge Teherans als "einen Haufen Müll" bezeichnet hat.
Derweil wird die Versorgungslage am Ölmarkt von Tag zu Tag schlechter und es mehren sich die Stimmen von Experten, die vor baldigen Engpässen warnen. Gestern meldete sich der Chef des saudischen Ölkonzern Aramco, Amin Nasser, zu Wort und redete dabei vor der schwersten Lieferunterbrechnung aller Zeiten. Die Reserven gingen bald zu Ende. 
Auch die Analysten von Morgan Stanley sehen den Puffer, der starke Preisanstiege derzeit noch verhindert, bald aufgebraucht. Die Preiserwartung von 110 Dollar pro Barrel für das zweite Quartal wurde zwar noch nicht angepasst, bei einer weiter anhaltenden Blockade der Straße von Hormus müsse aber mit Preisen von 150 Dollar pro Fass gerechnet werden.
IEA-Chef Fatih Birol stellt fest, dass die bisherigen Versorgungswege irreversibel gestört sind und warnt vor verheerenden Folgen für die globale Wirtschaft.

Am Devisenmarkt tut sich derzeit nicht viel. Der Euro konnte gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar etwas zulegen, heute Morgen muss unsere Gemeinschaftswährung die Gewinne aber wieder abgeben. Auch hier steht die Entwicklung im Nahen Osten im Fokus der Händler.

Die Heizölpreise starten heute mit weiteren Aufschlägen in den Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Da ein nachhaltiger und deutlicher Rückgang der internationalen Ölpreise weiter nicht in Sicht, sondern eher ein weiteres Ansteigen zu befürchten ist, muss vor allem Ölheizern mit knappem Vorrat dringend eine rechtzeitige Bevorratung angeraten werden. Die extreme Kaufzurückhaltung der letzten drei Monate könnte spätesten im Sommer zu einem Kundenansturm führen, der nicht nur die Lieferzeiten, sondern auch die Heizölpreise weiter nach oben treiben wird.

Heizöl-Marktdaten

12.05.26, 09:20 Uhr
 
12.05.: 130,39 €
11.05.: 129,56 €
12.05.26, 09:20 Uhr
 
12.05.: 1.207,25 $
11.05.: 1.187,25 $
12.05.26, 09:20 Uhr
 
12.05.: 106,37 $
11.05.: 104,70 $
12.05.26, 09:20 Uhr
 
12.05.: 0,8511 €
11.05.: 0,8486 €

Weitere Marktberichte