Marktbericht vom 01.06.2026
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 01.06.2026, 08:31 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise steigen heute voraussichtlich um zwei bis drei Cent pro Liter, da die Unsicherheit über ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran zunimmt und die globale Versorgungslage angespannt bleibt. Hauptgrund für die Preisentwicklung ist die verschlechterte Lage am Ölmarkt durch ausbleibende Friedenssignale und anhaltende Konflikte im Nahen Osten.

Marktbericht vom 01.06.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise ohne Abkommen wieder höher - Heizölpreise ziehen an!

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 01.06.2026, 08:31 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise steigen heute voraussichtlich um zwei bis drei Cent pro Liter, da die Unsicherheit über ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran zunimmt und die globale Versorgungslage angespannt bleibt. Hauptgrund für die Preisentwicklung ist die verschlechterte Lage am Ölmarkt durch ausbleibende Friedenssignale und anhaltende Konflikte im Nahen Osten.

Ölpreise drehen wieder nach oben - Heizölpreise starten mit Aufschlägen

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche, nachdem das erhoffte Abkommen zwischen den USA und dem Iran immer noch auf sich warten lässt. In Folge ziehen auch die Heizöl-Notierungen hierzulande an.


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Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 93,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 1.048 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1650 Dollar gehandelt. 

Der Optimismus über ein mögliches baldiges Abkommen im Iran-Krieg, der die Ölpreise in den letzten Handelstagen auf den niedrigsten Stand seit Kriegsbeginn gedrückt hatte, ist deutlich zurückgegangen und weicht immer mehr Skepsis. 
War zu Wochenschluss noch davon die Rede, dass eine Einigung unmittelbar bevorstünde, so wird nun immer wieder von geforderten Änderungen berichtet. Dabei soll es vor allem um das vom Iran angereichte Uran und die von den USA eingefrorenen iranischen Vermögenswerte gehen. 
Einem Frieden nicht förderlich dürften auch die neuen israelischen Angriffe auf den Libanon sein. Trotz der vor mehr als sechs Wochen vereinbarten Waffenruhe sind israelische Bodentruppen so weit nach Norden vorgedrungen wie seit 26 Jahren nicht mehr. International sorgt das Vorgehen des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu für heftige Kritik.
Insgesamt haben sich die Vorzeichen am Ölmarkt zum Start in die neue Handelswoche also deutlich verschlechtert und so dürfte sich an der schlechten globalen Versorgungslage bis auf Weiteres wenig ändern. 
Die hohen Ölpreise scheinen aber zumindest die Bohrtätigkeit in den USA zu stimulieren. Hier geht es mit der Zahl der aktiven Bohranlagen laut den Berichten von Baker Hughes seit mittlerweile rund vier Wochen deutlich nach oben, was die US-Ölproduktion mit einer zeitlichen Verzögerung von rund sechs Monaten weiter erhöhen sollte. 

Am Devisenmarkt gibt es weiterhin relativ wenig Bewegung im Wechselkurs zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Unsere Gemeinschaftswährung startet mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche, nachdem die Hoffnung auf ein Abkommen im Iran-Krieg noch am Freitag zu einem kleinen Ausflug Richtung 1,17-Dollar-Marke gesorgt hatte.

Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben leider deutlich höher. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen Aufschläge in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Auch wenn dies ist der erste deutliche Anstieg seit rund zwei Wochen ist, liegen die Notierungen im Anbetracht der globalen Versorgungslage immer noch auf einem attraktiven Niveau. Wir raten Ölheizern mit geringem Tankvorrat weiterhin dringend zur Bestellung, zumindest einer Teilmenge. Es sind in der zweiten Jahreshälfte logistische Engpässe und lange Lieferzeiten zu erwarten!

Heizöl-Marktdaten

01.06.26, 10:00 Uhr
 
01.06.: 120,47 €
31.05.: 118,50 €
01.06.26, 10:00 Uhr
 
01.06.: 1.050,50 $
29.05.: 1.020,00 $
01.06.26, 10:00 Uhr
 
01.06.: 94,06 $
29.05.: 91,99 $
01.06.26, 10:00 Uhr
 
01.06.: 0,8579 €
29.05.: 0,8578 €

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