Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind gestern weiter gefallen und bleiben heute auf dem niedrigsten Stand seit Kriegsbeginn im Nahen Osten. Es wird ein weiterer Rückgang von etwa ein bis zwei Cent pro Liter erwartet, hauptsächlich bedingt durch die Aussicht auf ein baldiges Abkommen zwischen den USA und dem Iran.
Marktbericht vom 29.05.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind gestern weiter gefallen und bleiben heute auf dem niedrigsten Stand seit Kriegsbeginn im Nahen Osten. Es wird ein weiterer Rückgang von etwa ein bis zwei Cent pro Liter erwartet, hauptsächlich bedingt durch die Aussicht auf ein baldiges Abkommen zwischen den USA und dem Iran.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern weiter zurückgefallen und starten heute Morgen auf dem niedrigsten Niveau seit Kriegsbeginn im Nahen Osten. In Folge haben sich erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen weiter vergünstigt und es bietet sich derzeit eine gute Kaufgelegenheit.
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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 92,70 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 1.015 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1640 Dollar gehandelt.
Ein baldiges Abkommen zwischen den USA und dem Iran rückt näher. Nach mehreren Medienberichten steht eine Einigung unmittelbar bevor und es sollen "nur" noch die Unterschriften der politisch Verantwortlichen fehlen.
Da dies auf der einen Seite US-Präsident Donald Trump und auf der anderen Seite der sich im Untergrund befindliche Modschtaba Chamenei sind, ist sicherlich noch ein gewisser Restzweifel angebracht, aber die Börsen sind hier nach wie vor sehr optimistisch und so wurden die Rohölpreise gestern weiter nach unten und die Aktien nach oben gehandelt.
Die New York Times berichtet, dass im Fall einer Einigung der Waffenstillstand verlängert, die Straße von Hormus wieder geöffnet und es Verhandlungen über das iranische Atomprogramm geben wird. Gerade der letzte Punkt dürfte aber auch weiterhin großes Konfliktpotenzial für die Zukunft beinhalten.
Auch was die Öffnung der Meerenge von Hormus betrifft sind die Analysten längst nicht so euphorisch wie die Börsen, denn nach Expertenmeinung dürfte es Wochen dauern, bis der Schiffsverkehr wieder ungehindert laufen kann.
Die gestern vermeldeten DOE-Ölbestandsdaten bestätigten im Wesentlichen die API-Zahlen vom Vortag, lediglich bei Destillaten gab es eine stärkere Abweichung, da hier ebenfalls ein Rückgang von über zwei Millionen Barrel ermittelt wurde. Die Gesamtnachfrage ist leicht um 0,5 auf knapp 21 Millionen Barrel pro Tag angestiegen.
Am Devisenmarkt kann der Euro von den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten profitieren und im Vergleich zum Dollar zulegen. Außerdem erwarten immer mehr Volkswirte, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins im Juni anheben wird.
Die Heizölpreise hierzulande haben gestern weiter nachgegeben und auch heute bleiben die Notierungen auf dem niedrigsten Stand seit Kriegsbeginn. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen sind weitere Abschläge in einer Größenordnung von einem bis zwei Cent pro Liter zu erwarten. Natürlich hängt die künftige Entwicklung weiter eng an den Nachrichten aus Washington und Teheran, sodass eine Prognose über den weiteren Verlauf einem Lotteriespiel gleicht.
Die Ölpreise haben gestern weiter nachgegeben, starten heute Morgen aber mit deutlichen Aufschlägen, nachdem es in der Nacht wohl neue gegenseitige Angriffe gegeben hat. Bei den Heizöl-Notierungen kommt es heute in der Eröffnung zu leichten Aufschlägen.
Die Ölpreise konnten sich gestern zwischenzeitlich von den Verlusten des Vortages erholen, vor allem die Gasöl-Futures gingen aber im späten Handel erneut in die Knie. In Folge bleiben die Heizöl-Notierungen auf dem niedrigsten Stand seit Anfang März.