Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bewegen sich heute voraussichtlich seitwärts mit einem möglichen Anstieg von bis zu einem halben Cent pro Liter, bedingt durch ein mögliches russisches Exportverbot und die anhaltenden Auswirkungen auf die Kraftstoffversorgung. Insgesamt bleibt die Marktlage angesichts der geopolitischen Entwicklungen und der geringen Inlandsnachfrage angespannt.
Marktbericht vom 25.06.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bewegen sich heute voraussichtlich seitwärts mit einem möglichen Anstieg von bis zu einem halben Cent pro Liter, bedingt durch ein mögliches russisches Exportverbot und die anhaltenden Auswirkungen auf die Kraftstoffversorgung. Insgesamt bleibt die Marktlage angesichts der geopolitischen Entwicklungen und der geringen Inlandsnachfrage angespannt.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern erneut uneinheitlich entwickelt. Bei Rohöl gab es weitere Abschläge, so dass hier bereits das Vorkriegsniveau erreicht werden konnte. Bei Gasöl war eine Seitwärtsbewegung zu beobachten, die sich heute auch bei den Heizöl-Notierungen fortsetzt.
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Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 880 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1360 Dollar gehandelt.
Der zunehmende Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus und ein wohl weiterer konstruktiver Verlauf der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat die Rohölpreise auch gestern wieder unter Druck gebracht, so dass diese nun tatsächlich bereits den Stand vor Kriegsbeginn Ende Februar erreicht haben.
Etwas anderes sieht es bei Gasöl aus. Hier wirkte das mögliche russische Exportverbot für Diesel und auch der wohl längere Ausfall der durch einen ukrainischen Drohnenangriff schwer beschädigten Moskauer Raffinerie. Insider gehen davon aus, dass die Anlage, die eine tägliche Verarbeitungskapazität von 230.000 Barrel pro Tag hat, wohl bis Jahresende ausfallen und so die Kraftstoffknappheit in Russland weiter verschärfen wird.
Die gestern vom Department of Energy (DOE) vermeldeten Ölbestandsdaten aus den USA fielen unterm Strich eher neutral aus und wirkten sich kaum auf das Handelsgeschehen aus. Bei Rohöl gab es zwar ein überraschend deutliches Minus von über 6 Millionen Barrel, dafür legten die Vorräte an Destillaten und Benzin in Summe um gut 5 Millionen Fass zu. Leicht rückläufig war die Gesamtnachfrage, die sich, bei weitgehend gleichbleibender Ölproduktion, von 20,7 auf 20,3 Millionen Barrel pro Tag reduziert hat.
Auch wenn am Ölmarkt mittlerweile durchaus wieder andere Themen Gehör finden, so bleibt natürlich die Situation im Nahen Osten und hier vor allem der weitere Verlauf der Friedensverhandlungen im Fokus der Händler.
Am Devisenmarkt bewegt sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter auf dem niedrigsten Niveau seit über einem Jahr. Hintergrund ist die Erwartung, dass es in den USA bald eine Zinserhöhung geben könnte, während die Europäische Zentralbank die Lage in nächster Zeit eher beobachten und nicht erneut anheben will.
Die Heizölpreise starten mit diesen Vorgaben heute nur wenig verändert in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur leichte Aufschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der Seitwärtstrend der letzten Tage fort. Die in den letzten Monaten sehr geringe Heizöl-Inlandsnachfrage lässt befürchten, dass sowohl Preise als auch Lieferzeiten im Spätsommer bzw. Herbst stark anziehen. Wir raten daher weiterhin zur rechtzeitigen Bestellung!
Die Ölpreise haben sich gestern uneinheitlich entwickelt. Während die Rohölpreise weiter leicht unter Druck geblieben sind, tendierten die Gasöl-Futures deutlich nach oben. Entsprechend starten die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit leichten Aufschl
Die Ölpreise bleiben auf Talfahrt und haben mittlerweile schon fast wieder das Niveau vor Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten erreicht. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen immer attraktiver.