Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind auf den höchsten Stand seit viereinhalb Monaten gestiegen und werden heute voraussichtlich um ein halbes bis einen Cent pro Liter weiter zulegen. Grund dafür sind vor allem die angespannten Versorgungslagen durch geopolitische Konflikte im Nahen Osten und Schäden an der russischen Energieinfrastruktur.
Marktbericht vom 01.09.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind auf den höchsten Stand seit viereinhalb Monaten gestiegen und werden heute voraussichtlich um ein halbes bis einen Cent pro Liter weiter zulegen. Grund dafür sind vor allem die angespannten Versorgungslagen durch geopolitische Konflikte im Nahen Osten und Schäden an der russischen Energieinfrastruktur.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Tagesverlauf weiter angestiegen und starten auch heute im frühen Handel mit fester Tendenz. Bei den Heizöl-Notierungen geht es in Folge ebenfalls weiter aufwärts. Hier ist mittlerweile der höchste Stand seit rund viereinhalb Monaten erreicht.
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Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 91,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 1.349 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar etwas erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1610 Dollar gehandelt.
Die gegenseitigen Angriffe im Iran-Krieg sind wieder an der Tagesordnung und mit ihnen auch die fast schon gewohnten Drohungen von US-Präsident Trump, was zum Wochenstart zu deutlich steigenden Ölpreisen geführt hat.
Zudem wurde ein Supertanker bei der beabsichtigten Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus durch Seeminen beschädigt und ist in Brand geraten. Die Ölexporte aus dem Persischen Golf bleiben also riskant, ebenso der alternative Weg über das Rote Meer.
Die Versorgungslage wird sich durch die neuen Eskalationen in nächster Zeit sicherlich nicht verbessern und vor allem bei den Produkten (Diesel und Heizöl) bleibt die Lage auch aufgrund der massiven Schäden bei der russischen Energieinfrastruktur kritisch. Entsprechend haben die Gasölpreise in den letzten vier Wochen im Vergleich zum gesamten Ölkomplex überproportional angezogen.
Derweil versucht US-Präsident Trump seinen Öl-Deal mit Venezuela politisch als großen Erfolg für die ganze Welt zu verkaufen, Experten sehen aber in der schweren Förderung und Verarbeitung des Öls, sowie der maroden Infrastruktur weder kurz- noch mittelfristig entlastende Auswirkungen auf den Ölmarkt. Ähnlich sehen es wohl auch die Ölhändler, denn eine Reaktion der Ölpreise war bislang nicht zu beobachten.
Weitere Themen sind derzeit Tropensturm Edouard, der auf die Golfküste der USA zusteuert und sich dabei zu einem Hurrikan entwickeln könnte, sowie die neue Runde bei den US-Ölbestandsdaten.
Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern etwas zugelegt, nachdem die US-Währung in Erwartung einer baldigen Zinserhöhung durch die US-Notenbank am Freitag kräftige Gewinne verbuchen konnte. Der gestern veröffentlichte deutsche Verbraucherpreisindex, der im August weiter auf 2,9 Prozent gestiegen ist, lässt aber auch einen baldigen Zinsschritt durch die EZB erwarten.
Die Heizölpreise sind im Bundesdurchschnitt erstmals seit Mitte April wieder über die 1,40-Euro-Marke angestiegen und auch heute geht es aller Voraussicht nach weiter nach oben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage ist aufgrund der jüngsten Preisentwicklung wieder spürbar zurückgegangen, was angesichts der bisher geringen Bevorratung spätestens zum Start der Heizperiode massive negative Auswirkungen auf Preise und Lieferfähigkeit haben könnte.
Die Ölpreise haben zum Wochenstart deutlich zugelegt, nachdem es im Iran-Krieg erstmals seit Anfang Juli wieder zu Angriffen durch die USA gekommen ist. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande wieder nach oben.
Die Ölpreise haben auch gestern wieder deutliche Gewinne erzielen können und starten heute Morgen auf hohem Niveau. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben.