Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bleiben heute auf hohem Niveau und könnten leicht um bis zu einem halben Cent pro Liter fallen. Grund dafür ist die leichte Entspannung bei den Lieferproblemen im Nahen Osten, während weiterhin Versorgungsengpässe und ein starker US-Dollar den Markt belasten.
Marktbericht vom 17.09.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bleiben heute auf hohem Niveau und könnten leicht um bis zu einem halben Cent pro Liter fallen. Grund dafür ist die leichte Entspannung bei den Lieferproblemen im Nahen Osten, während weiterhin Versorgungsengpässe und ein starker US-Dollar den Markt belasten.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich nach den kräftigen Aufschlägen der letzten Tage gestern wieder etwas gefangen und starten heute mit leichten Abschlägen in den Handel. In der Folge starten auch die Heizöl-Notierungen etwas leichter.
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Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 104 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Oktober kostet zur Stunde rund 1.518 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1481 Dollar gehandelt.
Nach den kräftigen Preissteigerungen der vergangenen Tage und Wochen zeichnet sich am Ölmarkt aktuell eine leichte Beruhigung ab. Ausschlaggebend dafür sind vor allem erste Hinweise auf eine Entspannung der Lieferprobleme im Nahen Osten. Gleichzeitig hat die US-Notenbank Fed gestern die Leitzinsen angehoben und weitere Zinsschritte bis zum Jahresende in Aussicht gestellt.
Für etwas Entlastung sorgt vor allem Saudi-Arabien. Das Land plant, kurzfristig etwa die Hälfte der Kapazität seiner beschädigten Ost-West-Pipeline wiederherzustellen. Innerhalb von rund sechs Wochen soll die Pipeline wieder vollständig verfügbar sein. Um seine Lieferverpflichtungen gegenüber asiatischen Kunden dennoch erfüllen zu können, nutzt Saudi-Arabien außerdem alternative Transportwege über Oman.
Die Sorgen vor größeren Versorgungsengpässen haben dadurch etwas nachgelassen. Entwarnung gibt es allerdings noch nicht. Durch die geringeren Exporte aus dem Nahen Osten sowie die Ausfälle russischer Raffinerien sind die weltweiten Ölbestände deutlich zurückgegangen. Besonders bei Ölprodukten wie Diesel und Heizöl bleibt die Versorgung angespannt.
Für zusätzlichen Abwärtsdruck an den Ölbörsen sorgt derzeit der starke US-Dollar. Nach der Zinserhöhung der Fed konnte die amerikanische Währung deutlich zulegen. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, wird es dadurch für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer. Gleichzeitig können höhere Zinsen die Konjunktur bremsen und damit auch die weltweite Ölnachfrage dämpfen.
Unterdessen hat der US-Kongress ein Gesetz verabschiedet, das Donald Trump zusätzliche Möglichkeiten für Zölle gegen Länder einräumt, die russische Erdölprodukte kaufen. Davon könnten beispielsweise China und Indien betroffen sein. Gleichzeitig führen die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien weiterhin zu Produktionsausfällen und Einschränkungen bei den Dieselexporten.
Unterm Strich bleibt die Lage am Ölmarkt angespannt, hat sich gegenüber den vergangenen Tagen aber etwas abgeschwächt.
Bei den Heizölpreisen im Inland ist von einer spürbaren Entlastung bislang allerdings kaum etwas zu erkennen. Nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen dürften die Notierungen heute auf dem hohen Niveau der Vortage bleiben und allenfalls leichte Abschläge in der Größenordnung von einem halben Cent pro Liter verzeichnen. Eine Entwarnung oder gar eine Trendwende ist derzeit leider weiterhin nicht in Sicht.
Die Ölpreise haben gestern im Handelsverlauf leider wieder deutlich zugelegt und auf Tageshoch geschlossen. In der Folge ziehen auch die Heizölpreise hierzulande immer weiter an.
Die Ölpreise bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Auch die Heizölpreise starten heute auf einem neuen Jahreshoch in den Handel.