Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen heute Morgen; im Tagesverlauf könnten sie um ein bis zwei Cent pro Liter zulegen. Hauptgründe sind zunehmende Angriffe auf Öltransporte und kriegsbedingt eingeschränkte Raffineriekapazitäten, die Diesel und Heizöl knapp halten.
Marktbericht vom 20.10.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen heute Morgen; im Tagesverlauf könnten sie um ein bis zwei Cent pro Liter zulegen. Hauptgründe sind zunehmende Angriffe auf Öltransporte und kriegsbedingt eingeschränkte Raffineriekapazitäten, die Diesel und Heizöl knapp halten.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach dem kräftigen Anstieg vom Freitag gestern zunächst deutlich zurückgefallen, bevor die Futures ab den Mittagsstunden wieder massiv angezogen haben. Bei den Heizöl-Notierungen dürfte es in der Folge heute zu leichten bis moderaten Aufschlägen kommen.
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 110 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im November kostet zur Stunde 1.473 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar leicht verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1235 Dollar gehandelt.
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Auch wenn US-Präsident Trump wohl nahezu jedes Mittel recht ist, um die Ölpreise vor den Midterm-Wahlen zu drücken, bleibt der Erfolg bislang aus und die Futures streben eher wieder nach oben.
Zum einen, weil die Tankerangriffe in der Straße von Hormus zuletzt wieder deutlich zugenommen haben und die Lage zwischen den Huthi-Rebellen im Jemen und Saudi-Arabien immer mehr eskaliert, zum anderen, weil die Raffineriekapazitäten kriegsbedingt viel zu gering sind und somit vor allem bei Diesel bzw. Heizöl, aber auch bei Benzin Knappheit herrscht.
Dass die Lockerung der Sanktionen gegen Russland durch die US-Regierung hier eine Entspannung bringt, ist zumindest kurzfristig eher nicht zu erwarten. Sie führt eher zu einer Verschärfung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und zu weiteren gegenseitigen Angriffen auf Ölanlagen.
Auch die Bereitschaft Washingtons, weitere strategische Ölreserven freizugeben, wirkt nicht unbedingt beruhigend auf den Markt, da sich die Vorräte damit dem Mindestkorridor.
Entsprechend warten die Marktteilnehmer auf neue Bestandszahlen, die heute Abend vom American Petroleum Institute (API) und morgen am Nachmittag vom Department of Energy (DOE) veröffentlicht werden.
Am Devisenmarkt gab es zum Wochenauftakt einen recht ruhigen Handel. Die Marktteilnehmer spekulieren angesichts der wieder gestiegenen Rohölpreise über mögliche weitere Zinsanhebungen in den USA, aber auch seitens der Europäische Zentralbank.
Die Heizölpreise haben gestern nach anfänglichen Verlusten schnell ins Plus gedreht und auch heute Morgen starten die Notierungen leider mit Pluszeichen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen im weiteren Handelsverlauf Aufschläge in einer Größenordnung von einem bis zwei Cent pro Liter erwarten. Die Lage wird also nicht besser, eine Preiswende ist nicht in Sicht. Die zuletzt deutlich gestiegene Nachfrage wird sich zudem bald negativ auf die Lieferzeiten auswirken. Daher bitte rechtzeitig zumindest eine Teilmenge bestellen!
Die Ölpreise sind am Freitag im späten Handel massiv angestiegen, fallen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber wieder deutlich zurück. In der Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande stabil bis leicht nachgebend.
Die Ölpreise haben bislang kaum auf weiter deutlich gefallene Ölvorräte in den USA reagiert. Bei Gasöl geht es heute sogar nach unten, sodass auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.