Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen zum Tagesstart leicht, nachdem Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Nahost-Konflikt gestern für deutliche Rückgänge gesorgt hatten. Im Tagesverlauf könnten sie um bis zu einen Cent pro Liter zulegen; die Versorgungslage bleibt angespannt.
Marktbericht vom 03.11.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen zum Tagesstart leicht, nachdem Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Nahost-Konflikt gestern für deutliche Rückgänge gesorgt hatten. Im Tagesverlauf könnten sie um bis zu einen Cent pro Liter zulegen; die Versorgungslage bleibt angespannt.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages deutlich nachgegeben, nachdem neue Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Nahost-Konflikt aufgekommen sind. Zum Start ziehen die Heizöl-Notierungen heute leicht an, nachdem es gestern schöne Abschläge gegeben hat.
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Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 105,80 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im November kostet zur Stunde 1.408 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1190 Dollar gehandelt.
Die neue Handelswoche startete gestern mit neuen Hoffnungen auf eine möglicherweise doch noch diplomatische Lösung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
Zunächst wurde vermeldet, dass US-Präsident Trump nicht unmittelbar nach den US-Wahlen eine neue Offensive befehlen will, dann gab es die Nachricht, dass der oberste geistliche Führer des Iran, Ajatollah Mojtaba Khameinei, seinen Unterhändlern umfangreiche Befugnisse bei den Verhandlungen mit den USA erteilt haben soll.
Ob die aktuellen Gespräche einen Durchbruch erzielen werden, ist aber völlig ungewiss. Zumal es wohl neue US-Angriffe auf die Insel Qeshm in der Straße von Hormus gegeben hat.
Die Lage am Ölmarkt bleibt auf jeden Fall sehr fragil und die eine schnelle Entspannung der sich immer weiter schlechternden Versorgungssituation ist nicht in Sicht.
Neben den aktuellen Friedensbemühungen stehen in Kürze auch wieder neue US-Ölbestandsdaten im Mittelpunkt des Handelsinteresses und natürlich auch der Ausgang der US-Zwischenwahlen. Erste Ergebnisse sind hier aber erst morgen früh zu erwarten. Eine Niederlage der Republikaner könnte sich mittelfristig preisdrückend auf die Ölpreise auswirken, da in Folge wichtige Haushaltsbeschlüsse im Kongress blockiert werden könnten, was sich entsprechend negativ auf die Konjunkturentwicklung niederschlagen würde.
Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im frühen Handel im Vergleich zum US-Dollar zulegen und über die 1,12-Dollar-Marke klettern. Später fiel unsere Gemeinschaftswährung aber wieder etwas zurück. Der Grund für die unterm Strich leichten Gewinne ist in den gefallenen Ölpreisen zu suchen.
Die Heizölpreise haben gestern zum Wochenstart deutlich nachgegeben, starten heute aber wieder mit leichten Aufschlägen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten. Viele Ölheizer haben den Rückgang für eine Bestellung genutzt, sodass die Nachfrage das höchste Niveau seit mehr als drei Wochen erreicht hat.
Die Ölpreise gehen heute mit Abschlägen in eine politisch extrem wichtige Woche. Entsprechend dürften auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach deutlich im Minus in den Handel starten.
Die Ölpreise bleiben vor den Anfang nächster Woche stattfindenden Midterm-Wahlen in den USA sehr schwankungsanfällig und dabei auf hohem Niveau. Bei den Heizöl-Notierungen dürfte es heute keine größeren Veränderungen geben.