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Marktbericht vom 20.07.2003
Auch die letzte Woche bescherte uns wieder leicht steigende Rohölpreise bei relativ schwacher Nachfrage. Neue Gründe für den Preisanstieg gibt es nicht, vielmehr finden die bekannten Unsicherheit auf den Märkten ihren Fortgang.
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So stiegen die ÖL-Futures an der New Yorker Warenterminbörse (NYMEX) auf knapp 32 US-Dollar/Barrel, während Nordseeöl Brent in Londen weiterhin bei rund 29 US-Dollar liegt. Der Dollar zeigt sich stabil und notiert derzeit bei 88,75 Euro-Cent.
Gespannt darf man auf das nächste OPEC-Treffen am 31. Juli sein, bewegt sich doch der OPEC-Korbpreis, der jeweils im nachhinein für den Vortag ermittelt wird, derzeit permanent an der oberen Grenze der von der OPEC selbst angestrebten Preisrange von 22 bis 28 US-Dollar.
Die Tatsache, dass die hohen Ölpreise dem "kleinen Pflänzchen" Konjunkturerholung sehr schädlich sind, wird nicht nur in den USA derzeit sehr kritisch gesehen. Umso höher dürfte der politische Druck auf die OPEC-Staaten in der nächsten Zeit werden. Geringe Lagerbestände hin, politische und umweltbedingte Risiken her, das derzeitige hohe Preisniveau in Zeiten schwächelnder Weltkonjunktur passt momentan einfach nicht in die weltwirtschaftliche Landschaft. Somit dürften Förderkürzungen an diesem Termin eher nicht zur Debatte stehen.
Für diese Woche erwarten wir im Vorfeld des OPEC-Meetings keine gravierenden Bewegungen auf den Ölmärkten. Wenig Impulse sind derzeit auch von den Devisenmärkten zu erwarten, wo sich der "Greenback" bei Kursen um 1,12 Dollar für einen Euro stabilisiert zu haben scheint.
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Diese alte Börsenwahrheit bewahrheitete sich letze Woche auch wiedereinmal an den internationalen Ölmärkten.
Die permanent niedrigen Ölvorräte in den USA und eine erstaunlich hohe Disziplin der Ölförderländer lassen den Rohölpreis auf das höchste Niveau seit vier Monaten steigen.