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Marktbericht vom 05.10.2003
Weiter steigende Rohölpreise und eine nach wie vor angespannte Situation bei der Rhein-Schifffahrt ließen vergangene Woche die Heizölpreise weiter steigen. Preisdämpfend wirkte sich lediglich der schwache Dollar aus, der den Anstieg noch einigermaßen in Grenzen hielt.
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Er notiert derzeit bei 0,86 Euro-Cent auf einem 3-Monats-Tief, während die Rohölpreise in NewYork im Gegensatz dazu bei Kursen von 30,40 US-Dollar pro Barrel auf den höchsten Stand seit Ende August gestiegen sind. Der November-Kontrakt für Nordseeöl der Marke "Brent" notiert derzeit in London an der International Petroleum Exchange bei rund 28,60 US-Dollar/Barrel.
Die Aussichten auf rückläufige Preise verschlechtern sich zusehends. Während die Versorgungslage im Inland wegen des Rhein-Niedrigwassers zwar nicht besorgniserregend, jedoch nach wie vor angespannt ist, macht sich die OPEC Gedanken wie das ohnehin relativ hohe Preisniveau noch weiter angehoben werden könnte. Diskutiert wird eine Anhebung der Preisrange, bei deren Durchstoßen nach unten oder oben automatisch Förderkürzungen bzw. -erhöhungen ausgelöst werden würden, von derzeit 22 bis 28 US-Dollar je Barrel auf 25 bis 32 US-Dollar. Würde dies tatsächlich in einen Beschluss gefasst und könnte die OPEC ihre derzeitige Geschlossenheit aufrechterhalten, würde dies mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer nachhaltigen Stabilisierung der Rohölpreise auf dem derzeitigen Niveau führen.
Dass dies uns Europäer nicht im gleichem Maße trifft wie die Amerikaner, haben wir - wie schon so oft erwähnt - dem gegenüber dem Euro schwächelnden Dollar zu verdanken, der im Jahresvergleich um über 15 Prozent tiefer notiert und somit unsere Rohölimporte verbilligt. Ob dies kurzfristig so bleibt muss aber ebenfalls bezweifelt werden. Die am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten deuten auf ein stabile konjunkturelle Entwicklung in den USA hin, die das Vertrauen in den Dollar wieder stärken dürfte.
Alles in allem müssen wir wohl die Hoffnung auf fallende Preise im Herbst - wie es in den letzten beiden Jahren der Fall war (beachten Sie hierzu auch unseren Chart) - begraben. Wer also noch nicht für den Winter vorgesorgt hat, weil er auf eine Marktentwicklung wie in den letzten beiden Jahren spekulierte, sollte bald handeln.
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Wie von uns prognostiziert, stiegen die Rohölpreise auch diese Woche weiter an
Die von der OPEC in ihrer letzten Sitzung vereinarte Förderkürzung sind von den Ölmärkte relativ schnell und gut verdaut worden.