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| 29.09.: | 37,30 € |
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Marktbericht vom 12.10.2003
Wie von uns letzte Woche prognostiziert, stiegen die Rohölpreise auch letzte Woche weiter an. Die internationale Kritik an der Preispolitik der OPEC wird indes immer lauter.
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Am Freitag notierte der November-Kontrakt für Rohöl in NewYork bei knapp 32 US-Dollar pro Barrel. Die Futures an der IPE in London stehen auf dem höchsten Niveau seit dem Irak-Krieg bei weit über 31 Dollar. Auch die US-Währung steigt zu Wochenschluss zwar wieder etwas an, liegt aber bei schwachen 0,85 Euro-Cent weiter im Bereich der Tiefstände diesen Jahres.
Einen Zunahme des Weltölbedarfes aufgrund der wieder anziehenden Wirtschaften in den wichtigsten Bedarfsländern sowie wieder einmal schwache Lagerbestände in den USA und in Europa sind hauptverantwortlich für den rasanten Anstieg gegen Ende der Woche. Auf der anderen Seite drosselt die OPEC bekanntlich die Förderung, um einen eventuellen Ölpreisverfall im Frühjahr entgegenzuwirken. Das dieses Verhalten anhand der nach wie vor vorhandenen wirtschaftlichen Probleme in allen bedeutenden Wirtschaftsregionen auf zunehmendes Unverständnis und wachsende Kritik stößt, ist mehr als verständlich.
Neben den USA gesellen sich neuerdings auf Russland sowie Norwegen zu den Kritikern der derzeitigen Ölpreispolitik der OPEC. Sie befürchten schädliche Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Erholungstendenzen und machen sich für eine langfristige Stabilisierung der Preise auf "moderatem" Niveau stark. Dies müsste langfristig eigentlich auch der OPEC entgegenkommen, die derzeit durch Ihre Hochpreispolitik - erwirkt durch eine restriktive Förderpolitik ihrer Mitgliedstaaten - permanent an Marktanteilen verliert.
Dass sich die Kritik hierzulande noch in Grenzen hält, ist - wie schon so oft erwähnt - dem schwachen Dollar zu verdanken. So schlagen für die europäischen Verbraucher die hohen Rohölpreise nicht in dem Maße durch, wie sie es noch vor einem Jahr getan hätten. Erleichternd kam im Inland letzte Woche auch die Entspannung auf der Rhein-Schifffahrt hinzu, die die Frachten wieder auf Normalniveau sinken ließ und somit die Steigerungen auf der Rohstoffseite teilweise mehr als ausgleichen konnte.
Wir sehen derzeit allerdings zumindest kurzfristig keinen Spielraum für sinkende Heizölpreise.
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37,02 €
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| 10.10.: | 274,50 $ | |
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30,20 $
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Positive Rohölbestandsdaten aus den USA sowie Gewinnmitnahmen ließen die Rohölpreise gegen Ende vergangener Woche wieder nachgeben, nachdem der von uns prognotizierte kurzfristige Preisansteig vollzogen war.
Weiter steigende Rohölpreise und eine nach wie vor angespannte Situation bei der Rhein-Schifffahrt ließen vergangene Woche die Heizölpreise steigen.