Marktbericht vom 04.06.2010
Ein überraschend deutlicher Abbau bei den US-Ölbeständen sorgte im gestrigen Handelsverlauf für anziehende Ölpreise, sodass heute auch die Heizöl-Notierungen, bei einem relativ stabilen Euro, moderat ansteigen werden.
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Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 74,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" wird oberhalb der 75-Dollar-Marke gehandelt. Der Euro kostet zur Stunde 1,2180 US-Dollar.
Zwar wurde von den meisten Analysten im Vorfeld der allwöchentlich zur Veröffentlichung anstehenden US-Ölbestandsdaten ein Abbau erwartet, doch die Höhe brachte dann doch eine Überraschung und spontan anziehende Öl-Futures.
Vor allem der Rückgang von 2,6 Millionen Barrel bei Benzin bestätigte die Erwartung steigender Verbräuche durch die beginnende "Driving Season". Aber auch bei Rohöl gab es nach dem Zahlenmaterial vom Department of Energy (DOE) einen deutlichen Abbau von knapp zwei Millionen Barrel.
Während die zuvor veröffentlichten Wirtschaftsdaten im Großen und Ganzen im Rahmen der Erwartungen lagen und somit kaum Kursbewegungen auslösten, zeigten sich die Marktteilnehmer überrascht vom plötzlichen Stopp der US-Regierung, was neue Bohrgenehmigungen im Golf von Mexiko betrifft.
Bislang sind alle Bemühungen gescheitert, das Leck geschlagenen Bohrloch des Ölkonzerns BP zu verschließen.
Am Devisenmarkt scheint die Talfahrt des Euro zumindest vorübergehend gestoppt zu sein. Trotzdem bleibt die Lage angespannt, denn nach wie vor ist die Angst vor einer Ausweitung der EU-Finanzkrise sehr groß.
Nach den Vorgaben vom Ölmarkt, werden die Heizölpreise heute leicht bis moderat steigend erwartet. Im Schnitt muss mit Aufschlägen von rund 0,5 Cent pro Liter gerechnet werden.
| 04.06.: *1) | 626,50 $ | |
| 03.06.: *2) | 638,50 $ |
| 04.06.: *1) |
72,09 $
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| 03.06.: *2) | 75,41 $ |
| 04.06.: *1) |
0,8355 €
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| 03.06.: *2) | 0,8224 € |
| 04.06.: *3) |
67,21 €
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| 03.06.: *4) | 67,05 € |
*1) Schlusskurs vom Stand 04.06.2010, 23:00 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (03.06.2010, 23:00 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 04.06.2010, 23:00 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (03.06.2010, 23:00 Uhr)
Enttäuschende US-Arbeitsmarktzahlen brachten am Freitag sowohl die Aktienkurse, also auch die Ölpreise kräftig unter Druck. Obwohl der Euro gleichzeitig unter die 1,20-Dollar-Marke fiel, werden auch die Heizöl-Notierungen heute deutlich nachgebend erwarte
Nachdem am Montag wegen den Feiertagen in den USA und in England ein ruhiger Handel zu beobachten war, gab es am Öl- und Devisenmarkt gestern teilweise kräftige Ausschläge, die unterm Strich zu leicht fallenden Heizöl-Notierungen führen.