Marktbericht vom 07.06.2010
Enttäuschende US-Arbeitsmarktzahlen brachten am Freitag sowohl die Aktienkurse, also auch die Ölpreise kräftig unter Druck. Obwohl der Euro gleichzeitig unter die 1,20-Dollar-Marke fiel, werden auch die Heizöl-Notierungen heute deutlich nachgebend erwartet.
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Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei knapp über 70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet gut 71 Dollar. Der Euro pendelt zur Stunde um die 1,19-Dollar-Marke.
Die Sorgen der Anleger, der weltweite konjunkturelle Aufschwung könnte sich bereits wieder dem Ende nähern, bringen die Aktienkurse rund um den Globus kräftig unter Druck.
Nach zuletzt negativen Impulsen aus Europa und Asien, scheint nun auch der US-Wirtschaft die Puste auszugehen. Zumindest lässt der aktuelle Arbeitsmarktbericht dies befürchten.
Auch aus Europa kommen neue Negativmeldungen zur Schuldenkrise. Nach den bekannten Problemstaaten, könnte nun auch Ungarn in die Kreditklemme geraten. Obwohl dies nicht unmittelbar den Euro betrifft, so könnte eine Schieflage Ungarns die Probleme der anderen EU-Länder weiter verschärfen.
Entsprechend schwach zeigt sich der Euro, der am Freitag deutlich unter die 1,20-Dollar-Marke gefallen ist und heute Morgen in Asien kurzzeitig sogar auch die 1,19 Dollar unterschritten hat.
Das einzig erfreulich an den neuerlichen Turbulenzen sind die fallenden Heizölpreise, die heute - trotz der Euroschwäche - in einer Größenordung von rund einem Cent pro Liter nachgebend erwartet werden. Der stark angeschlagene Euro dürfte das Abwärtspotenzial beim Heizölpreis aber weiter begrenzt halten.
| 07.06.: *1) |
0,8391 €
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| 06.06.: *2) | 0,8382 € |
| 07.06.: *3) |
68,04 €
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| 06.06.: *4) | 68,04 € |
*1) Schlusskurs vom Stand 07.06.2010, 23:00 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (06.06.2010, 23:00 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 07.06.2010, 23:00 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (06.06.2010, 23:00 Uhr)
Nach dem massiven Kursverfall vom Freitag konnten sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gestern wieder erholen, sodass bei stabilen Wechselkursen heute auch die Heizöl-Notierungen steigend erwartet werden.
Ein überraschend deutlicher Abbau bei den US-Ölbeständen sorgte im gestrigen Handelsverlauf für anziehende Ölpreise, sodass heute auch die Heizöl-Notierungen, bei einem relativ stabilen Euro, moderat ansteigen werden.