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Marktbericht vom 11.02.2011
Trotz der sich wieder verschärfenden Krise in Ägypten, zeigen sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen bis auf weiteres stabil. Ein nachgebender Euro sorgt allerdings für erneut leicht steigende Heizöl-Notierungen.
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Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 87,35 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet gut 101 Dollar pro Fass. Der Euro fällt deutlich zurück auf Werte um 1,3570 US-Dollar.
Obwohl die Ölpreise im gestrigen Handel letztendlich kaum verändert aus dem Handel gingen, gab es doch einige wichtige Nachrichten mit entsprechenden Kursausschlägen.
Zunächst sorgte der neue Monatsreport der Internationalen Energie Agentur (IEA) für anziehende Notierungen, da hier die Prognose für den weltweiten Ölverbrauch deutlich um 1,5 auf 89,3 Millionen Barrel pro Tag angehoben wurde, was gleichzeitig ein neuer Rekordverbrauch wäre.
Dann gab es gute Arbeitsmarktdaten aus den USA, die vor allem dem US-Dollar beflügelten, was aber wiederum die Ölpreise unter Druck brachte.
Der nicht erfolgte Rücktritt des ägyptischen Machthabers Mubarak sorgte dann gegen Handelsschluss nochmals für ein Anziehen des Ölkomplexes.
Der Euro litt gestern nicht nur unter der Dollar-Stärke, sondern hatte auch wieder mit der fast schon in Vergessenheit geratenen Finanzkrise zu kämpfen. Die auf ein Rekordhoch gestiegene Rendite portugiesischer Staatsanleihen rief die EZB auf den Plan, die mit Stützungskäufen eingriff.
Hierzulande haben die Heizölpreise gestern leider wieder ein neues Jahreshoch erreicht und auch heute ist, aufgrund des fallenden Euros, mit weiter steigenden Notierungen zu rechnen. Der um diese Jahreszeit oft übliche Preisdruck scheint in diesem Jahr, trotz der derzeit sehr schwachen Inlandsnachfrage, leider auszubleiben.
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Der Rücktritt des ägyptischen Ministerpräsidenten Mubarak hat sich an den internationalen Ölmärkten bislang nur zum Teil bemerkbar gemacht. Die Ölpreise bleiben insgesamt auf hohem Niveau stabil und auch der Euro zeigt sich kaum verändert.
Obwohl die Ölbestände in den USA, nach den viel beachteten Zahlen des Department of Energy (DOE), im Vergleich zur Vorwoche gestiegen sind, geht es mit den Ölpreisen und den Heizöl-Notierungen weiter nach oben.