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Marktbericht vom 06.04.2011
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen kennen derzeit nur den Weg nach oben. Dank eines weiter anziehenden Euros, bleiben die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach heute aber weitgehend stabil.
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Aktuell stehen die Nordseeöl-Futures "Brent" bei genau 122 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet zur Stunde gut 108 Dollar. Der Euro verteuert sich auf Werte um 1,4275 US-Dollar.
Die Lage am Ölmarkt bleibt angespannt. Die Tatsache, dass sich der Krieg in Libyen wohl noch längere Zeit hinziehen wird und die latente Gefahr, dass es auch in anderen wichtigen Ölförderländern zur Eskalation kommen könnte, treibt die Futures immer weiter nach oben.
Vor allem die anstehenden Wahlen in Nigeria, dem größten Ölförderland Afrikas, das mit rund zwei Millionen Barrel pro Tag auch weltweit zu den größten Öl-Exporteuren gehört, bereitet den Anlegern Kopfzerbrechen.
Bereits in den letzten Jahren hatten hier Ölarbeiterstreiks immer wieder zu Unruhen und blutigen Auseinandersetzungen geführt und auch der Ölmarkt zeigte sich von den Ereignissen in Westafrika stets beeindruckt.
Aus fundamentaler Sicht gab es gestern Abend nach Börsenschluss neue US-Ölbestandszahlen vom American Petroleum Institute (API), die einen Rückgang von in Summe gut drei Millionen Barrel hervorbrachten, was ebenfalls bullish zu werten ist.
Erfreulicherweise geht es aus Sicht der Autofahrer und Ölheizer mit dem Euro weiter nach oben, sodass die höheren Ölpreise heute ohne Auswirkung auf die Verbraucherpreise bleiben dürften. Mit 1,4275 US-Dollar steht die Gemeinschaftswährung vor der morgigen EZB-Sitzung auf dem höchsten Stand seit Januar 2010.
Am heimischen Heizöl-Markt wird es nach aktuellen Berechnungen heute also zu keinen größeren Preisbewegungen kommen. Dies dürfte für die Meisten allerdings nur ein schwacher Trost sein, denn die Notierungen stehen auf Jahreshoch und die Aussichten auf einen deutlichen Rückgang bleiben weiterhin trübe.
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Dank weiterer Währungsgewinne werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigen sich im Vergleich zu gestern Morgen nur wenig verändert.
Was wir gestern an dieser Stelle bereits befürchtet hatten, ist im Laufe des Handelstages leider Realität geworden. Die Ölpreise haben die 120-Dollar-Marke überschritten, sodass auch am Heizöl-Markt weitere Preissteigerungen drohen.