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Marktbericht vom 11.04.2011
Ein schwacher US-Dollar und die unsichere politische Lage in wichtigen Ölförderländern, sorgen für einen weiteren Fortgang der Preisrallye am Ölmarkt. Dank des starken Euro werden die Heizöl-Notierungen heute aber nur mit moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.
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Aktuell stehen die Kontrakte der Nordseeöl-Marke "Brent" bei 126 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet 112,60 Dollar. Der Euro wird zur Stunde bei Werten um 1,4450 US-Dollar gehandelt.
Während der Bürgerkrieg in Libyen bereits seit längerem mit entsprechenden Aufschlägen in den Öl-Futures enthalten ist, machen sich die Marktteilnehmer immer mehr Sorgen um die politische Lage in Nigeria, dem größten Ölförderland Afrikas.
Hier fanden am Wochenende Parlamentswahlen statt, die von mehreren Bombenanschlägen überschattet wurden. Bereits in der Vergangenheit kam es immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen und ausgedehnten Ölarbeiterstreiks.
Sollte es in einem zweiten wichtigen Ölförderland zu dauerhaften Lieferproblemen kommen, wäre dies sicherlich nicht so einfach durch andere Länder zu kompensieren.
Auch der immer schwächer werdenden US-Dollar lässt vor allem Anleger aus Übersee verstärkt in Rohstoffe investieren, was nicht nur an den steigenden Ölpreisen, sondern auch am Goldpreis zu sehen ist.
Am Devisenmarkt kann der Euro seinen Höhenflug fortsetzen und bis auf knapp 1,45 US-Dollar ansteigen. Die Marktteilnehmer diskutieren immer mehr über die Verschuldung der USA, die in letzter Zeit durch die EU-Schuldenkrise etwas in den Hintergrund gerückt war.
Trotz der Währungsgewinne werden heute auch die Heizölpreise mit weiteren Aufschlägen erwartet. Nach aktuellen Berechnungen steigt der Literpreis im Schnitt um ca. 0,5 Cent. Die Aussichten auf deutlich fallende Notierungen bleiben weiterhin sehr schlecht, wenngleich eine technische Korrektur am Ölmarkt langsam überfällig wäre.
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Nach dem kräftigen Anstieg der Ölpreise in den letzten Tagen, kam es gestern nach Eröffnung des US-Handels zu Gewinnmitnahmen, sodass hierzulande die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls deutlich niedriger erwartet werden.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten kennen derzeit leider weiterhin nur den Weg nach oben und klettern heute Morgen auf ein neues 30-Monatshoch. Dank eines ebenfalls anziehenden Euro, kommt es heute am heimischen Heizöl-Markt aller Vora