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Marktbericht vom 08.04.2011
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten kennen derzeit leider weiterhin nur den Weg nach oben und klettern heute Morgen auf ein neues 30-Monatshoch. Dank eines ebenfalls anziehenden Euro, kommt es heute am heimischen Heizöl-Markt aller Voraussicht nach aber nur zu geringen Aufschlägen.
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Aktuell stehen die Brent-Futures bei 123,50 US-Dollar pro Barrel, die WTI-Kontrakte bei über 111 Dollar. Der Euro kann auch nach der Zinsentscheidung weiter zulegen und kostet zur Stunde 1,4390 US-Dollar.
Vor allem heute Morgen in Asien kommt es zu deutlichen Aufschlägen, die wohl aber rein technisch bedingt sind.
Doch auch von fundamentaler Seite betrachtet bleibt der Markt bullish gestimmt. Gestern überraschte ein positiver US-Arbeitsmarktbericht und auch die Industrieproduktion in Deutschland lag im Februar mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent über den Erwartungen.
In Libyen befürchten die Marktteilnehmer, dass sich die Kämpfe noch über Jahre hinziehen könnten und so dem Ölmarkt langfristig diese bedeutenden Mengen fehlen werden.
Dies allein reicht aus, dass die Ölpreise wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten auf hohem Niveau bleiben dürften. Kommt noch ein weiterer Krisenherd hinzu, wären die Auswirkungen kaum absehbar.
Am Devisenmarkt kann der Euro heute Morgen in Asien weiter kräftig zulegen. Nach der gestrigen Zinserhöhung der EZB auf 1,25 Prozent, die von den meisten Marktteilnehmern auch so erwartet worden war, gab die Gemeinschaftswährung zunächst leicht nach.
Nur dem Euro ist es zu verdanken, dass die Heizölpreise hierzulande heute weitgehend stabil erwartet werden. Blickt man jedoch auf den Preisverlauf der letzten Wochen und Monate, sieht man, dass der Trend trotzdem weiter nach oben zeigt.
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Ein schwacher US-Dollar und die unsichere politische Lage in wichtigen Ölförderländern, sorgen für einen weiteren Fortgang der Preisrallye am Ölmarkt. Dank des starken Euro werden die Heizöl-Notierungen heute aber nur mit moderaten Aufschlägen in die neue
Dank weiterer Währungsgewinne werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigen sich im Vergleich zu gestern Morgen nur wenig verändert.