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Marktbericht vom 28.11.2022

Heizöl-Markt aktuell: Rohölpreise auf niedrigstem Stand seit Januar - Heizölpreise setzten Abwärtstrend fort!

28.11.2022, 08:25 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben unter Druck. Rohöl steht mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit Jahresbeginn, die Gasölpreise sind so günstig wie seit März diesen Jahres nicht mehr. In Folge gehe es erfreulicherweise auch mit den Heizöl-Notierungen zum Wochenstart weiter nach unten.


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Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 80,90 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 880 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0365 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt sind derzeit alle Augen auf China gerichtet. Bereits in den letzten Tagen und Wochen sorgte die stark steigende Zahl an Corona-Neuinfektionen für Druck auf die Rohölpreise. Allgemein wird erwartet, dass die Ölnachfrage im Vergleich zum letzten Jahr zurückgehen wird.
Die weiterhin sehr harte Haltung Pekings führt nun zu ersten größeren Protesten, die sich in nächster Zeit durchaus noch ausweiten könnten. Im Land scheint es zu brodeln und hier gilt es die Entwicklungen genau zu beobachten.
Ein weiteres Thema, dass derzeit auf die Ölpreise drückt, ist der geplante Preisdeckel für russisches Öl. Eigentlich wollte sich die EU noch in der letzten Woche auf einen gemeinsamen Preisvorschlag einigen, doch dies wurde auf heute vertagt. Ob es zu einer Lösung kommen kann ist fraglich, denn die Vorstellungen liegen hier weit auseinander und bewegen sich in einer Spanne von unter 30 bis über 65 Dollar pro Barrel.
In den nächsten Tagen wird auch das nächste Treffen der OPEC+ ihre Schatten vorauswerfen. Bereits in der letzten Woche sorgten Spekulationen über eine mögliche Fördererhöhung zu entsprechenden Preisbewegungen.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist im Vergleich zur Vorwoche weiter um 4 auf nun 627 Einheiten angestiegen.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt tat sich am Freitag nicht fiel, auch oder vor allem weil in den USA Thanksgiving gefeiert wurde. Heute Morgen kann der US-Dollar im Vergleich zu fast allen anderen wichtigen Währungen aber deutlich zulegen, was mit den Unruhen in China zu erklären ist. Die Anleger sind wohl auf der Suche nach einen "sicheren Hafen".

Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande den Abwärtstrend der letzten Wochen wohl weiter fortsetzen können. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen weitere Abschläge in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen den niedrigsten Stand seit knapp neun Monaten erreicht. Wer weiter auf fallende Kurse setzten und mit der Bestellung noch warten will, sollte aber unbedingt die Lieferzeiten gut im Auge behalten. Vielerorts muss immer noch mit Wartezeiten von mehreren Wochen gerechnet werden.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 28.11.2022, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (25.11.2022, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 28.11.2022, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (25.11.2022, 23:59 Uhr)

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