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Marktbericht vom 28.04.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise zu Wochenschluss uneinheitlich - Heizölpreise weiter attraktiv!

28.04.2023, 08:35 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern recht uneinheitlich entwickelt. Während bei Rohöl eher Aufschläge zu beobachten waren, hat sich bei Gasöl nur wenig getan. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen auf Jahrestief in den letzten Handelstag der Woche.


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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,90 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 685 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar spürbar zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1010 Dollar gehandelt.

Nachdem sich an den internationalen Finanzmärkten in dieser Woche wieder neue Konjunktursorgen breitgemacht haben und auch der Bankensektor erneut negative Impulse lieferte, fielen auch die Rohölpreise weiter deutlich zurück. Gestern konnte sich der Ölkomplex aber etwas tabilisieren, was zum einen an einer insgesamt recht guten Börsenstimmung gelegen haben könnte, aber sicherlich auch noch an den US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) vom Vortag, die eindeutig bullish, also preistreibend ausgefallen waren, am Markt aber kaum zur Kenntnis genommen wurden.
Im bisherigen Wochenverlauf wird aber wohl wieder ein Minus bleiben, vor allem bei den Gasöl-Futures, die auf Euro-Basis mittlerweile das niedrigste Niveau seit Mitte Januar letzten Jahres erreicht haben.
In den nächsten Tagen und Wochen werden die Börsianer genau darauf achten, wie sich die globale Nachfrage nach Rohöl, aber vor allem auch nach dem konjunktursensiblen Dieselkraftstoff entwickeln wird. Außerdem, inwieweit der Kürzungsbeschluss der OPEC+ auch tatsächlich umgesetzt wird. Ein großes Fragezeichen steht auch immer noch hinter dem Öllieferungen aus dem Kurdengebiet der Iran. Zur Wochenmitte hieß es, die Wiederaufnahme läge nur noch an juristischen Formalitäten.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern leichte Verluste hinnehmen müssen. Es gab dabei zahlreiche Konjunkturdaten zu verarbeiten. In der EU lag die Geschäfts- und Verbraucherstimmung per April leicht unter den Erwartungen. Auch das US-Bruttoinlandsprodukt verfehlte im ersten Quartal die Prognose von 2 Prozent mit nur 1,1 deutlich. Dafür gab es aber wieder recht gute Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, was die Fed zu weiteren Zinserhöhungen bewegen könnte.

Die Heizölpreise hierzulande haben gestern wieder ein neues Jahrestief erreicht und auch heute sieht es zumindest aus morgendlicher Sicht nicht nach Preiserhöhungen aus. Aktuelle Berechnungen und erste Tendenzen lassen sogar weitere Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Der zu Ende gehende Monat April hat teils erhebliche Abschläge gebracht, sodass die Notierungen mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau seit Ende Januar letzten Jahres und nur noch knapp über dem Durchschnittspreis der letzten drei Jahre stehen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 28.04.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (27.04.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 28.04.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (27.04.2023, 23:59 Uhr)

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