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Marktbericht vom 18.09.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise teilweise schwächer - Heizölpreise geben zum Wochenstart nach!

18.09.2023, 08:22 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag wieder einmal uneinheitlich entwickelt. Die Rohöl-Futures blieben auf ihrem hohem Niveau, während Gasöl deutliche Abschläge hinnehmen musste. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach deutlich leichter in die neue Handelswoche starten.


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Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 94,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 993 Dollar. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar auf schwachem Niveau und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0670 Dollar gehandelt.

Nachdem Saudi-Arabien und Russland ihre Förderkürzungen bis Jahresende fortführen werden, dürfte das globale Angebot am Ölmarkt in den nächsten Monaten knapp bleiben. Vor allem, wenn die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten weiterhin so robust bleibt wie aktuell. Die am Freitag veröffentlichten Wirtschaftsindikationen aus China lassen darauf schließen, ebenso die Bedarfs-Entwicklung in Indien. Hier hat vor allem die Dieselnachfrage zuletzt wieder ein neues Rekordhoch erreicht. In den Monatsberichten von OPEC, EIA und IEA wurde der knappen Versorgungslage in der letzten Woche nochmals deutlich Ausdruck verliehen.
Wenigstens kann wohl bald die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline wieder in Betrieb gehen, zumindest aus technischer Sicht, was ein entsprechendes Gutachten bestätigt hat. Eine endgültige Einigung im Zahlungsstreit zwischen der Türkei und dem Irak gibt es aber wohl immer noch nicht. Seit Ende März sind die Lieferungen von täglich gut 0,4 Millionen Barrel Rohöl aus dem Kurdengebiet im Nordirak an den türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan bereits ausgesetzt.
Leicht preisdrückend wirken derzeit die in der vergangenen Woche etwas angestiegenen US-Ölbestände, ebenso eine leichte Zunahme bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen in den letzten vier Wochen. Auch die Tatsache, dass die libysche Ölförderung nicht bzw. kaum von den verheerenden Auswirkungen des Wirbelsturm "Daniel" betroffen ist, brachte etwas Entlastung, vor allem für die Rohölpreise.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auf dem schwächsten Niveau der letzten sechs Monate. Dies obwohl die Europäische Zentralbank in der vergangenen Wochen den Leitzins weiter angehoben hat. In dieser Woche trifft die US-Notenbank ihre Zinsentscheidung. Das am Freitag schwach ausgefallene Verbrauchervertrauen der Universität Michigan könnte ein Grund sein, warum die Fed vorerst nicht weiter erhöhen wird.

Die Heizölpreise hierzulande starten heute gebietsweise mit schönen Abschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen regional Nachlässe in einer Größenordnung von bis zu zwei Cent pro Liter erwarten. Dies gilt allerdings nur da, wo am Freitagnachmittag die Notierungen noch nicht auf die Trendwende bei den Gasöl-Futures angepasst wurden. Insgesamt bleiben die Aussichten auf eine Trendwende aber weiterhin trüb. Bestenfalls ist mit einer zeitweiligen Seitwärtsbewegung zu rechnen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 18.09.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (15.09.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 18.09.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (15.09.2023, 23:59 Uhr)

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