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Marktbericht vom 08.11.2023

Heizöl-Markt aktuell: Internationale Ölpreise fallen auf tiefsten Stand seit Juli - Heizölpreise weiter im Abwärtstrend!

08.11.2023, 08:19 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder deutlich an Wert verloren und sind auf den tiefsten Stand seit Ende Juli zurückgefallen. Aufgrund des vergleichsweise schwachen Euro stehen die Heizöl-Notierungen noch deutlich höher, bleiben aber vorerst ebenfalls im Abwärtstrend.


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Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung November kostet zur Stunde 851 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0690 Dollar gehandelt.

Nachdem der Krieg in Nahost an den Ölmärkten zunehmend in den Hintergrund gerät, konzentrieren sich die Marktteilnehmer wieder verstärkt auf die Fundamentaldaten. Mit zuletzt eher schwachen Konjunkturdaten aus China haben Nachfragesorgen wieder die Oberhand gewonnen und die Rohölpreise haben in den letzten Tagen kräftige Verluste hinnehmen müssen.
Gestern kamen neuen Zahlen aus dem chinesischen Raffineriesektor, der mit geringen Margen und einer sinkenden Nachfrage zu kämpfen hat.
Gleichzeitig bleiben die Exporte aus Russland hoch und sind im Schnitt der letzten vier Wochen sogar noch auf täglich knapp 3,5 Millionen Barrel pro Tag angestiegen. Dies könnte durchaus für Sprengstoff bei der nächsten Vollversammlung der OPEC+ sorgen, denn Saudi-Arabien hält seine Zusagen nach wie vor ein und hat die Förderung um gut eine Million Barrel pro Tag reduziert.
Die gestern nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) ließen die Nachfragesorgen der Börsianer nicht geringer werden. Hier gab es vor allem bei Rohöl einen unerwartet kräftigen Anstieg, sodass man auf die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden, wesentlich umfang- und einflussreicheren Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) gespannt sein darf.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt hat es der Euro im Vergleich zum US-Dollar derzeit weiter schwer. Gestern belasteten bereits am Morgen schwache Konjunkturdaten aus Deutschland, wo die Industrieproduktion im September um 1,4 Prozent zurückgegangen ist. Der EU Erzeugerpreisindex brachte per September ein Minus von 12,4 Prozent und lag in etwa im Rahmen der Erwartungen. Die Verbraucherpreise in Deutschland sind nach ganz frischen Zahlen per Oktober um 3,8 Prozent in erwarteter Höhe angestiegen. Im Vormonat lag die Teuerung noch bei 4,5 Prozent.

Die Heizölpreise hierzulande bleiben nach diesen Vorgaben auf dem Weg nach unten. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen sind heute weitere Abschläge in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter zu erwarten. Mittlerweile ist auch hier das tiefste Niveau seit über vier Wochen erreicht. Warum die Notierungen im Vergleich zu den Rohöl- und Gasölpreisen noch relativ hoch stehen, liegt vor allem an Währungsverlusten. Im Juli lag der Kurs des Euro in der Spitze noch bei über 1,12 US-Dollar.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 08.11.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (07.11.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 08.11.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (07.11.2023, 23:59 Uhr)

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