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Marktbericht vom 07.11.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise bleiben unter Druck - Heizölpreise mit weiteren Abschlägen!

07.11.2023, 08:25 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Tagesverlauf zwar etwas von den Verlusten der Vorwoche erholen können, starten heute Morgen aber schon wieder mit schwacher Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge geht es aller Voraussicht nach auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter etwas nach unten.


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Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung November kostet zur Stunde 877 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0705 Dollar gehandelt.

Mit jedem Tag, an dem die Lage in Nahen Osten auf die Region am Gazastreifen und in Israel beschränkt bleibt, wird der Einfluss des Krieges auf den Ölmarkt und somit auch die Risikoprämie auf die Rohölpreise geringer. Es rücken wieder verstärkt die Fundamentaldaten in den Fokus der Marktteilnehmer.
Hier gab es zuletzt eher enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA, vor allem aber aus China. Auch heute morgen wurde hier per Oktober ein unerwartet kräftiger Rückgang von 6,4 Prozent bei den Exporten vermeldet. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Minus von 3,3 Prozent gerechnet. Die Importe sind hingegen überraschend um 3 Prozent angestiegen.
Preistreibende Meldungen, wie zuletzt die Bestätigung der Angebotskürzungen durch Saudi-Arabien und Russland bis mindestens Jahresende, sowie der Rückgang der Ölexporte des Iran im Oktober, konnten die Futures gestern nicht weiter nach oben treiben.
Heute warten die Marktteilnehmer auf den Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) und natürlich auf die neuen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API).

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Hand mit Megaphon

Auch am Devisenmarkt konnte der Euro seine jüngsten Gewinne im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar im Großen und Ganzen gut verteidigen und wurde dabei von halbwegs soliden Konjunkturdaten aus Deutschland und der EU gestützt. Im späten Handel und auch heute Morgen muss unsere Gemeinschaftswährung aber leichte Verluste hinnehmen. Neuen Einfluss auf das Marktgeschehen könnte unter anderem der heute zur Veröffentlichung anstehende EU-Erzeugerpreisindex haben.

Die Heizölpreis hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach ihren Weg nach unten fortsetzen können. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Nach der ersten Reaktion auf den Konflikt im Nahen Osten sind die Notierungen seit Mitte Oktober immer weiter zurückgefallen und bewegen sich mittlerweile auf dem Durchschnittsniveau der letzten drei Monate.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 07.11.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (06.11.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 07.11.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (06.11.2023, 23:59 Uhr)

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