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Marktbericht vom 05.12.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise pendeln sich ein - Heizölpreise etwas fester!

05.12.2023, 09:03 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auf dem Niveau von gestern Morgen eingependelt und setzen ihren seit knapp vier Wochen währenden Seitwärtstrend fort. Aufgrund von Währungsverlusten könnten die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei 78,10 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 786 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0820 US-Dollar gehandelt.

Auch wenn das OPEC+ Treffen mit den weiteren Kürzungsankündigungen immer mehr aus dem Fokus der Ölhändler rückt, so bleibt das Produzentenbündnis natürlich auch in den nächsten Wochen ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Rohöl- und Gasölpreise. Denn natürlich wird sich in den monatlichen Reports bald zeigen, wie es um die Disziplin der Mitgliedsstaaten bestellt ist. Derzeit geht der Markt davon aus, dass die Umsetzung der freiwilligen Förderkürzungen wohl eher lax gehandhabt wird, weshalb die Futures zuletzt weiter zurückgefallen sind. Der saudische Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman wollte dem gestern in einem Interview nochmals entgegenwirken und stellte dabei auch eine Verlängerung der Maßnahmen bis über den März hinaus in Aussicht.
Insgesamt dürfte die Versorgungslage derzeit recht komfortabel sein, was natürlich zum einen mit der Tatsache zu erklären ist, dass die globale Nachfrage im ersten Quartal stets am schwächsten und zum anderen auch damit, dass die Verfassung der Weltwirtschaft derzeit alles andere als robust ist. Zudem stieg die Ölproduktion in den USA im September auf ein neues Rekordhoch von 13,24 Millionen Barrel pro Tag und es sind in nächster Zeit auch noch steigende Fördermengen in Venezuela zu erwarten.
Eher schwache Konjunkturdaten kamen gestern aus den USA, wo die Werksaufträge per Oktober um 3,6 statt wie erwartet 2,6 Prozent zurückgegangen sind. Über der Prognose von 50,7 Punkten lag heute Morgen hingegen der Caixin/Markit Einkaufsmangerindex des chinesischen Dienstleistungssektor. Hier wurde per November ein Wert von 51,5 erreicht.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern weiter zurückgefallen. Die konjunkturelle Lage in den EU und hier insbesondere in Deutschland bleibt schlecht, was der gestern veröffentlichte EU Sentix Konjunkturindex per Dezember bestätigt hat. Für diesen wurde ein Wert von minus 16,5 Punkten ermittelt, die Erwartung lag bei minus 15.

Auch aufgrund der Währungsverluste werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Aufschlägen, bestenfalls aber stabil in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleibt das Preisniveau also auf einem in Anbetracht der Lage an den Energiemärkten nicht unattraktiven Niveau. Die Erhöhung der CO2-Abgabe zum 1. Januar dürfte mittlerweile zum größten Teil in den Preisen enthalten sein, sodass auch von dieser Seite in nächster Zeit am ehesten mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen ist.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 05.12.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (04.12.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 05.12.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (04.12.2023, 23:59 Uhr)

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