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Marktbericht vom 23.01.2024

Heizöl-Markt aktuell: Neue Versorgungsängste treiben Ölpreise nach oben - Heizölpreise ziehen an!

23.01.2024, 08:35 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern, nach einem ruhigen Start in die neue Woche, im späten Handel deutlich ins Plus gedreht und die Brentöl-Futures konnten sogar die 80-Dollar-Marke überschreiten. In Folge geht es heute leider auch mit den Heizöl-Notierungen in der Eröffnung erstmal nach oben.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 80,10 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 807 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0910 US-Dollar gehandelt.

Mit der Wiederaufnahme der Lieferungen im wichtigen libyschen Sharara-Ölfeld gab es gestern zum Start in die neue Handelswoche zunächst einen neuen preisdrückenden Faktor, der die Rohölpreise aber nur kurzzeitig und eher unwesentlich beeinflusst hat. Die Marktteilnehmer haben wohl bereits damit gerechnet, dass die Streiks bzw. Blockaden ein baldiges Ende haben werden und die dadurch fehlende täglich Fördermenge von rund 0,3 Millionen Barrel bald wieder verfügbar sein wird.
Bereits am Vormittag tendierten die Futures dann auch schon wieder nach oben, was mit der Meldung über ein Feuer am russischen Ostsee-Hafen Ust-Luga in Verbindung zu bringen war. Möglicherweise war dieses auf einen Drohnenangriff der Ukraine zurückzuführen, was den Händlern wieder ins Bewusstsein rief, dass die globale Energieversorgung derzeit nicht nur aufgrund der extrem angespannten Lage im Nahen Osten, sondern auch weiterhin durch die Folgen bzw. möglichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges nach wie vor auf wackeligen Beinen steht.
Gestern wurden dann auch wieder neue Angriffe durch die USA und Großbritannien auf Stellungen der Houthi-Rebellen im Jemen vermeldet, was die Gasölpreise auf den höchsten Stand seit Ende November getrieben hat.
Heute warten die Marktteilnehmer auf die neuen API-Ölbestandsdaten, morgen stehen die deutlich höher gerichteten DOE-Zahlen auf der Agenda.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt gab es gestern einen recht impulslosen Handel, bei dem der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar etwas an Boden verloren hat. Heute Morgen kann unsere Gemeinschaftswährung die Verluste aber wieder mehr als wettmachen, ohne dass es hierzu spezielle Meldungen oder Zahlen gegeben hat. Die Händler haben im Vorfeld der EZB-Sitzung am Donnerstag derzeit eher eine abwartende Haltung eingenommen.

Nach diesen Vorgaben werden die Heizölpreise aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von rund einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleiben die Notierungen aber vorerst auf dem niedrigsten Niveau seit knapp einem halben Jahr und bieten gerade sicherheitsorientierten Ölheizern eine gute Möglichkeit, den Tank zu sehr attraktiven Konditionen vorausschauend wieder aufzufüllen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 23.01.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (22.01.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 23.01.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (22.01.2024, 23:59 Uhr)

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