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Marktbericht vom 25.01.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise wieder über 80 Dollar - Heizölpreise ziehen leicht an!

25.01.2024, 08:21 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten gestern im Laufe des Tages wieder Gewinne verbuchen und die Brent-Futures dabei die 80-Dollar-Marke zurückerobern. Auch Gasöl verteuerte sich entsprechend, sodass die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach etwas höher in den Handel starten werden.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 80,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 811 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0885 US-Dollar gehandelt.

Die preistreibend zu wertenden Nachrichten haben am Ölmarkt zuletzt etwas die Oberhand gewonnen, so dass die Rohölpreise derzeit eher nach oben tendieren. Neben dem Dauerthema Nahost rückt in den letzten Tagen auch immer wieder verstärkt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine in den Fokus der Händler. Gestern wurde erneut ein Brand in einer großen russischen Ölanlage am Schwarzen Meer vermeldet und wieder wird darüber spekuliert, ob es sich hier um einen Drohnenangriff aus der Ukraine handeln könnte. Bereits am Wochenende gab es ein Feuer am russischen Ostseehafen Ust-Luga. Sollten sich die Vermutungen bestätigen, wäre dies sicherlich ein Faktor, der die Ölpreise weiter nach oben treiben könnte.
Bullish wirkte auch die Ankündigung der chinesischen Zentralbank, weitere Maßnahmen zur Konjunkturstimmulierung ergreifen zu wollen.
Die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) bestätigten von der Tendenz her die preisstützenden Zahlen des American Petroleum Institute (API), sind aber aufgrund der kältebedingten Förder- und Raffinerieausfälle ebenso nur bedingt aussagekräftig. In Summe gab es über alle Bereiche ein Minus von 22,3 Millionen Barrel, aber auch die Gesamtnachfrage ging leicht um 0,3 Millionen Barrel pro Tag zurück.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar zunächst von einem besser als erwartet ausgefallenen EU-Konjunkturerwartungsindex aus dem verarbeitenden Gewerbe profitieren, die eher schwachen Zahlen aus dem Dienstleistungssektor wurden dabei ignoriert. Am Nachmittag kamen dann durchweg gute Vergleichswerte aus den USA, was dem Greenback wieder Auftrieb verlieh. Heute warten die Händler mit Spannung auf die erste Sitzung der Europäischen Zentralbank im neuen Jahr. Auch wenn es wohl keine Änderung beim Leitzins geben wird, erhofft man sich Hinweise, wie es in den nächsten Wochen und Monaten diesbezüglich weitergehen könnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen im Seitwärtstrend und bewegen sich dabei auf dem niedrigsten Niveau seit knapp einem halben Jahr. Es bietet sich also eine gute Gelegenheit, den Vorrat aufzustocken oder bereits für den nächsten Winter einzulagern.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 25.01.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (24.01.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 25.01.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (24.01.2024, 23:59 Uhr)

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