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Marktbericht vom 17.04.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise schwankungsanfällig - Heizölpreise geben weiter nach!

17.04.2024, 08:47 Uhr von Josef Weichslberger
Die Ölpreise bleiben angesichts der Lage im Nahen Osten schwankungsanfällig

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben weiterhin sehr schwankungsanfällig und fallen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel gerade wieder etwas zurück. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit weiteren Abschlägen in den Tag.


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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 89,60 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 812 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0615 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt ist nach dem kräftigen Anstieg der letzten Wochen in eine Konsolidierungsphase eingetreten. Nachdem der iranische Vergeltungsschlag gegen Israel ohne größere Wirkung geblieben ist, hoffen die Marktteilnehmer nun, dass Israel die Lage nicht eskalieren lassen wird. Zudem gab es zuletzt durchaus auch wieder bearishe, also preisdrückende Nachrichten.
Gestern nach Börsenschluss vermeldete beispielsweise das American Petroleum Institute (API) einen weiteren Aufbau bei den US-Rohölbeständen. Außerdem bestätigte der US-Notenbankchef Jerome Powell anlässlich einer Podiumsdiskussion, dass es in nächster Zeit zu keinen Zinssenkungen kommen wird und der "restriktiven Geldpolitik der Fed mehr Zeit zum Wirken geben werden müsse".
Heute ist wieder Warten angesagt. Zum einen natürlich auf die am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Ölmarktdaten des Department of Energy (DOE), zum anderen auf neue Erkenntnisse zur Nahost-Krise. Entscheidend für die weitere Entwicklung dürfte hier sicherlich sein, wie und in welcher Form die angekündigte Vergeltung Israels auf den Angriff des Iran ausfallen wird. Bis dies nicht geklärt ist, dürften die Rohölpreise weiter volatil bleiben.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt hat es der Euro in diesen Tagen im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar schwer. Die erwartete Zinswende in den USA muss nach aktueller Lage  mindestens bis in den Herbst hinein verschoben werden, während die Europäische Zentralbank wohl schon im Juni den Leitzins senken wird. Der gestern veröffentlichte, für den Monat April überraschend gut ausgefallene ZEW Konjunkturerwartungsindex konnte unserer Gemeinschaftswährung nur kurzzeitig Auftrieb geben.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute erfreulicherweise mit weiteren Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Allerdings könnte ich dies angesichts der nervösen Stimmung an den internationalen Warenterminmärkten auch schnell wieder ändern. Daher sollten Ölheizer den Markt aktuell sehr engmaschig verfolgen. Wir raten weiterhin lieber früher als später zu bestellen!

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 17.04.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (16.04.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 17.04.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (16.04.2024, 23:59 Uhr)

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