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Marktbericht vom 19.04.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise nach Vergeltungsschlag Israels volatil - Heizölpreise ziehen wieder an!

19.04.2024, 08:17 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise nach Vergeltung Israels wieder auf dem Weg nach oben

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben heute Morgen einen deutlichen Satz nach oben gemacht, als bekannt wurde, dass Israel wohl Ziele im Iran angegriffen hat. Aufgrund der noch recht unsicheren Nachrichtenlage ist in den nächsten Stunden mit einer hohen Volatilität zu rechnen. Die Heizölpreise ziehen an!


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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 793 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0630 US-Dollar gehandelt.

Israel hat nach dem Angriff des Iran vom Wochenende nun wohl den angekündigten Vergeltungsschlag durchgeführt. Nach verschiedenen Medienberichten soll es in der Metropole Isfahan zu Explosionen gekommen sein. Das iranische Fernsehen berichtet von abgefangenen Drohnen. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang aber weder von amerikanischer, noch von israelischer Seite. Nach jetzigem Kenntnisstand hat es sich um einen "begrenzten Angriff" gehandelt, was aber natürlich nicht heißt, dass noch weitere Aktionen folgen könnten.
Die Rohölpreise haben spontan einen Satz nach oben gemacht, ohne dass an den Börsen aber bislang zu panikartigen Bewegungen gekommen ist. Mittlerweile sind die Futures auch schon wieder etwas von den Höchstständen zurückgefallen.
Am Ölmarkt war man nach den Ankündigungen aus Israel wohl schon auf eine derartige Meldung gefasst und für den weiteren Verlauf der Ölpreise wird sicherlich das Ausmaß des Angriffes und die folgende Rhetorik von entscheidender Bedeutung sein.
Gestern fiel der Ölkomplex nach den ingesamt eher preisdrückend zu wertenden US-Ölbestandsdaten weiter zurück und die Gasöl-Kontrakte erreichten bis Handelsschluss den niedrigsten Stand seit Mitte Januar. Auslöser hierfür war die zuletzt sehr schwache Nachfrage nach Diesel, vor allem in den USA. Wir wurde der niedrigste Stand sei dem Jahr 2016 erreicht.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt hat der US-Dollar im Vergleich zum Euro bereits gestern nach Bekanntgabe neuer sehr gut ausgefallener Konjunkturdaten zugelegt. Der Philadelphia Fed Herstellungsindex konnte per April mit 15,5 Punkten ebenso positiv überraschend wie die wieder recht soliden wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen. Heute Morgen profitiert die US-Währung von ihrem Ruf als "sicherer Hafen" in Krisenzeiten.

Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben leider mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Wochen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Ob dieses im Laufe des Tages noch größer, oder aber wieder zusammenschrumpfen wird, ist natürlich maßgeblich von den weiteren Entwicklungen und Nachrichten aus dem Nahen Osten abhängig. Wer auf der sicheren Seite stehen will bestellt jetzt, wo die Notierungen nach dem Rückgang der letzten Tage nahe dem niedrigsten Niveau seit Sommer letzten Jahres stehen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 19.04.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (18.04.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 19.04.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (18.04.2024, 23:59 Uhr)

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