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Marktbericht vom 23.04.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise schon wieder im Plus - Heizölpreise ziehen an!

23.04.2024, 08:52 Uhr von Josef Weichslberger
Öl- und Heizölpreise drehen nach schwachem Start ins Plus

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach dem schönen Rückgang vom Freitag gestern schon wieder ins Plus gedreht und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen hierzulande leider ebenfalls wieder an, bleiben vorerst aber auf einem druchaus attraktiven Niveau.


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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 87,20 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 783 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0650 US-Dollar gehandelt.

Nachdem sich die Hauptrivalen im Nahen Osten nun zwar beschossen, aber keine weiteren Maßnahmen angekündigt haben, scheint eine Eskalation in der Region zumindest vorerst kein Thema mehr zu sein. Wer nun aber glaubt, dass die Rohölpreise einbrechen würden, wird sich wohl eines Besseren belehren lassen müssen, denn auch wenn die Risikoprämie wieder etwas kleiner geworden ist, an der generell knappen Versorgungslage dürfte sich auch in nächster Zeit kaum etwas ändern.
Zumindest solange nicht, bis die OPEC+ die Ölhähne wieder stärker aufdreht, was aber sicherlich nicht vor Juli geschehen wird. Außerdem fehlen aufgrund der ukrainischen Drohnenangriffe erhebliche Mengen aus Russland und die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline, durch die normalerweise rund 450.000 Barrel pro Tag aus dem Kurdengebiet im Nordirak ans Mittelmeer geflossen sind, ist aufgrund eines Streits zwischen der Türkei und dem Irak seit gut einem Jahr offline. Angeblich hat sich hier nun die OPEC eingeschaltet.
Gleichzeitig zieht die globale Ölnachfrage weiter stetig an und wird nicht nur in diesem, sondern wohl auch im nächsten Jahr ein neues Rekordhoch erreichen. Vor allem der Öldurst in China und Indien ist ungebrochen hoch.
Daher ist leider bis auf weiteres nicht mit einer Trendwende am Ölmarkt zu rechnen.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt tat sich gestern nicht viel. Nach wie vor bleibt der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar tendenziell unter Druck, da die eigentlich im Sommer erwartete Zinswende in den USA mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausfallen wird, während eine erste Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank im Juni wohl beschlossene Sache ist und sich somit die Zinsdifferenz zur US-Währung wieder vergrößert.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem gestrigen Rückgang heute leider mit Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen bewegen sich trotzdem weiterhin auf dem günstigsten Niveau seit knapp neun Monaten. Viele Ölheizer nutzen in diesen Tagen diese Chance zur rechtzeitige Bevorratung, was angesichts der nach wie vor angespannten Lage an den internationalen Ölmärkten sicherlich eine weise Entscheidung ist.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 23.04.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (22.04.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 23.04.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (22.04.2024, 23:59 Uhr)

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