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Marktbericht vom 24.04.2024

Heizöl-Markt aktuell: Abwärtspotenzial der Ölpreise bleibt begrenzt - Heizölpreise im Seitwärtstrend

24.04.2024, 08:39 Uhr von Josef Weichslberger
Lage wieder ruhiger - Öl- und Heizölpreise stabil

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach einem zwischenzeitlichen kurzen Schwächeanfall schnell wieder erholt und bei Rohöl gab es schlussendlich sogar einleichtes Plus. Bei den Heizöl-Notierungen scheint sich wieder ein Seitwärtstrend zu etablieren.


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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 787 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0705 US-Dollar gehandelt.

Nachdem sich der Konflikt zwischen Israel und dem Iran in den letzten Tagen deutlich entschärft hat, haben die Rohölpreise wieder etwas nachgegeben. Die Luft nach unten bleibt aber sehr dünn, wie sich gestern wieder eindrucksvoll gezeigt hat.
Nach einem festen Start sind die Futures schnell unter Druck gekommen, was eventuell an der Meldung lag, dass sich wohl nun die OPEC im Pipelinestreit zwischen dem Irak und der Türkei eingemischt hat. Hier ist die wichtige Kirkuk-Ceyhan-Pipeline ja seit über einem Jahr außer Betrieb, sodass am globalen Ölmarkt täglich eine Menge von rund 400.000 Barrel fehlt.
Am frühen Nachmittag gab es dann aber eine Kehrtwende und bis Handelsschluss wurden die Verluste bei Gasöl wieder vollständig ausgeglichen. Die Rohöl-Kontrakte gingen sogar mit einem Plus aus dem Handel. Auslöser für den plötzlichen Richtungswechsel waren paradoxerweise wohl eher schwache Konjunkturdaten aus den USA in Form neuer Einkaufsmanagerindizes. Die Marktteilnehmer sehen dies als möglichen Indikator, dass die US-Notenbank eventuell doch etwas eher an der Zinsschraube drehen wird, um die Konjunktur zu stützen bzw. zu stimulieren.
Die nach US-Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen unterm Strich ebenfalls leicht preistreibend aus. Vor allem bei Rohöl gab es einen unerwartet deutlichen Rückgang. Heute warten die Händler auf die wesentlich umfang- und einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE).

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den schlechten Konjunkturdaten aus den USA profitieren und im Vergleich zur Ölwährung zulegen. Eine Zinssenkung durch die US-Notenbank würde den Dollar im Vergleich zu unserer Gemeinschaftswährung unattraktiver machen. Eine baldige Zinssenkung durch die EZB scheint derweil beschlossene Sache zu sein, zumal auch der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe gestern schlechter als erwartet ausgefallen ist.

Insgesamt recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute wenig verändert bis etwas leichter in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein kleines Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Das Interesse am Heizölkauf ist weiterhin recht groß, was angesichts des attraktiven Preisniveaus und der schlechten Aussichten auf eine Trendwende am internationalen Ölmarkt durchaus nachzuvollziehen ist.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 24.04.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (23.04.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 24.04.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (23.04.2024, 23:59 Uhr)

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