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Marktbericht vom 02.05.2024

Heizöl-Markt aktuell: US-Ölbestandsdaten schicken Ölpreise auf Talfahrt - Heizölpreise geben weiter nach!

02.05.2024, 08:32 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise nach US-Bestandsdaten schwächer

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten einen kräftigen Satz nach unten gemacht. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach ebenfalls weiter nachgeben.


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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,10 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 755 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0720 US-Dollar gehandelt.

Nachdem es auch weiterhin Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe im Gazastreifen gibt und der Konflikt zwischen Israel und dem Iran nicht weiter eskaliert ist, hat sich der Markt zuletzt deutlich entspannt gezeigt und die Rohölpreise sind vom Höchsttand bei über 90 Dollar pro Barrel Anfang April auf eine NIveau von rund 85 Dollar zurückgekommen.
Nachdem lange Zeit die angespannte Angebotslage Hauptthema unter den Ölhändlern war, ist nun wieder eher das Thema Nachfrageentwicklung interessant. Hierzu stehen natürlich permanent neue Konjunkturdaten auf der Agenda bzw. im Fokus, die vor allem in den USA zuletzt nicht unbedingt überzeugend ausgefallen sind. Der am Dienstag veröffentlichte Chicagoer Einkaufsmanagerindex blieb per März mit 37,9 weit unter den Erwartungen von 44,9 Punkten. Auch das Verbrauchervertrauen Conference Board fiel mit 97,0 Punkten enttäuschend aus.
Die Ölbestandsdaten aus den USA taten dann ihr Übriges. Bereits am Dienstagabend vermeldete das American Petroleum Institute (API) einen weiteren deutlichen Aufbau bei Rohöl, der dann vom Department of Energy (DOE) gestern auch bestätigt wurde. Hier wurde ein Zuwachs von 7,3 Millionen Barrel ermittelt, sodass die Rohöl-Vorräte mittlerweile auf dem höchsten Stand seit Juni letzten Jahres geklettert sind. Bei den Produkten gab es nur geringfügige Veränderungen. Die Gesamtnachfrage stieg allerdings um 0,9 auf 20,4 Millionen Barrel pro Tag an, was die "Bären" aber mehr oder weniger ignorierten. Die sind deutlich zurückgefallen, können sich heute Morgen aber wieder etwas erholen.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern nach Ende der Sitzung der US-Notenbank erstaunlicheerweise etwas zulegen. Wie erwartet wurde der Leitzins nicht verändert. Zudem lassen Kommentare von Fed-Chef Powell erwarten, dass es in den USA nicht so schnell zu einer Zinswende kommen wird.

Gute Vorgaben heute also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise, nach dem gestrigen Feiertag, mit schönen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit erreichen die Notierungen aller Voraussicht nach wieder ein neues Langzeittief, das gerade von sicherheitsorientierten Verbrauchern durchaus zur rechtzeitigen Aufstockung der Bestände genutzt werden sollte.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 02.05.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (01.05.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 02.05.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (01.05.2024, 23:59 Uhr)

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