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Marktbericht vom 10.05.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise nach DOE-Daten wieder fester - Heizölpreise ziehen an!

10.05.2024, 08:46 Uhr von Josef Weichslberger
US-Ölbestände sorgen für Preisanstieg bei Rohöl und Heizöl

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Mittwoch nach Bekanntgabe neuer Ölbestandsdaten aus den USA ins Plus gedreht und auch gestern konnten die Futures weiter zulegen. In Folge geht es heute leider auch mit den Heizöl-Notierungen deutlich nach oben.


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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 762 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Nachdem zum Wochenstart die preisdrückenden Meldungen noch überwogen haben, hat die Lage am Ölmarkt nun schon wieder gedreht. Zum einen gibt es immer noch keinen Durchbruch bei den Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas gegeben, was die Riskioprämie auf die Rohölpreise wieder ansteigen lässt, zum anderen nahmen neue Zahlen zu den Rohölimporten Chinas, die im April im Vergleich zum Vorjahr um über 5 Prozent angestiegen sind, etwas die Sorge vor einer schwachen Nachfrageentwicklung.
Ebenfalls bullish wurden die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) gewertet, obwohl diese in Summe eher unspektakulär ausgefallen sind. Zwar gab es bei Benzin und Destillaten einen leichten Zuwachs, dieser fiel aber etwas geringer aus als bei den API-Zahlen tags zuvor. Bei Rohöl wurde sogar ein Rückgang von 1,4 Millionen Barrel errechnet. Die Inlandsnachfrage lag bei 20,2 Millionen Barrel und somit etwas höher als in den Vergleichswochen der letzten zwei Jahre.
Gestern gab es dann auch noch neue Zahlen zu Chinas Aussenhandel. Hier stiegen die Exporte per April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent, die Importe sogar um 8,4 Prozent an.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern deutlich zulegen. Grund hierfür war ein überraschender Anstieg der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung, der die Chancen auf eine baldige Leitzinssenkung durch die US-Notenbank etwas erhöhen und die Zinsdifferenz zwischen Dollar und Euro etwas verringern könnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden aller Voraussicht nach leider mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleibt das Preisniveau aber weiterhin sehr attraktiv. Gerade sicherheitsorientierte Verbraucher sollten dieses zur vorzeitigen Einlagerung nutzen, denn das Abwärtspotenzial am Ölmarkt ist und bleibt, zumindest aus heutiger Sicht, gering.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 10.05.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (09.05.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 10.05.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (09.05.2024, 23:59 Uhr)

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