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Marktbericht vom 21.05.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise starten stabil in neue Handelswoche - Heizölpreise bleiben günstig!

21.05.2024, 08:51 Uhr von Josef Weichslberger
Öl- und Heizölpreise im Vorfeld des OPEC-Treffen stabil

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten, wo gestern unter anderem in den USA normal gehandelt wurde, haben sich zum Wochenstart im Großen und Ganzen weiter stabil gezeigt. Heute Morgen neigen die Futures zwar eher zur Schwäche, größere Abschläge bei den Heizöl-Notierungen sind bislang aber nicht zu erwarten.


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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde weiterhin 759 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar ebenfalls stabil und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,0860 US-Dollar gehandelt.

Die Lage am Ölmarkt bleibt weiterhin relativ ruhig, nachdem sich auch die politische Situation im Nahen Osten in den letzten Tagen und Wochen etwas entspannt hat. Inwieweit der Tod des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi dies verändern wird, ist derzeit noch nicht absehbar, allerdings rechnen die meisten Beobachter bzw. Experten nicht damit, dass es zu gravierenden Veränderungen in Hinblick auf die den Iran unterstützenden Gruppen Hisbollah und Houthi und somit dem Verhältnis zu Israel kommen wird. Die Gefahr, dass sich die Lage durch einen neuen Präsidenten aber wieder verschlechtern könnte, ist natürlich gegeben.
Ein weiterer wichtiger Faktor in den nächsten Wochen ist natürlich das Anfang Juni anberaumte Treffen der OPEC+ Länder. Hier rechnen die Händler zwar fest mit einer Fortführung der aktuellen Förderkürzungen, vor Überraschungen kann man hier jedoch nie sicher sein.
Kurzfristig blickt der Markt natürlich auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die heute Abend nach Börsenschluss durch das American Petroleum Institute (API) und morgen am Nachmittag durch das Department of Energy (DOE) veröffentlicht werden.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen hat sich nach dem neuesten Bericht von Baker Hughes im Vergleich zur Vorwoche um eine auf nun 497 Einheiten erhöht. Somit setzt sich hier der Seitwärtstrend weiter fort.

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Hand mit Megaphon

Auch am Devisenmarkt gab es zuletzt einen recht ruhigen Handel und es ist davon auszugehen, dass sich daran in den nächsten Tagen wenig ändern wird. In dieser Woche stehen vor allem am Donnerstag zahlreiche wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. Morgen Abend um 20 Uhr wird das Sitzungsprotokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank veröffentlicht, das neuen Aufschluss über die mittlerweile heiß diskutierte Zinswende geben könnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute stabil bis leicht nachgebend in die neue verkürzte Handelswoche gehen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht maximale Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Auch der heimische Handel präsentiert sich derzeit recht ruhig, das Interesse gemessen an den Preisanfragen ist für diese Jahreszeit aber durchaus groß und das Bestellaufkommen relativ hoch. Kein Wunder, bewegen sich doch die Notierungen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Juli letzten Jahres.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 21.05.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (20.05.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 21.05.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (20.05.2024, 23:59 Uhr)

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