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Marktbericht vom 09.07.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise orientierungslos - Heizölpreise wenig verändert!

09.07.2024, 08:44 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise auf Richtungssuche, Heizölpreise weitgehend stabil

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich gestern nicht für eine klare Richtung entscheiden, gingen letztendlich aber dann doch mit einem leichten Minus aus dem Handel. In Folge könnte es auch bei den Heizöl-Notierungen heute bestenfalls zu weiteren leichten Abschlägen kommen.


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Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,80 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 787 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0830 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt hat sich die Lage in den letzten Tagen etwas verändert und die Chancen auf einen Rückgang der Rohölpreise und der Gasöl-Notierungen haben sich etwas verbessert.
Hauptgründe sind die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas bezüglich einer Waffenruhe in und um Gaza, aber auch die Aussicht, dass die Atomverhandlungen mit einer gemäßigteren iranischen Regierung wieder aufgenommen werden könnten. In Folge wäre eine Erhöhung der iranischen Ölförderung zu erwarten.
Weitere preisdrückende Themen sind die Wiederaufnahme der Öllieferungen über die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline, sowie der im Großen und Ganzen glimpfliche weitere Verlauf von Hurrikan Beryl, der wohl keine größeren Schäden in der Ölinfrastrukur im und am Golf von Mexiko hinterlassen hat.
Auf der bullishen, also preistreibenden Seite sind nach wie vor die Waldbrände in Kanada anzuführen und die insgesamt weiterhin knappe globale Versorgungslage.
Neue Impulse erwarten sich die Marktteilnehmer vom heute Abend zur Veröffentlichung anstehenden Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA). Auch die API-Ölbestandsdaten stehen nach US-Börsenschluss auf der Agenda, bevor morgen dann die wesentlich wichtigeren Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) über die Ticker laufen werden. 



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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder keine größeren Veränderungen im Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Der Ausgang der Frankreich-Wahlen hatte kaum Einfluss auf das Marktgeschehen, ebenso die gestern nicht unbedingt überzeugenden Konjunkturdaten aus Deutschland und der EU. Heute warten die Händler auf die Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell anlässlich einer halbjährlichen Kongressanhörung in Washington.

Insgesamt recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute kaum verändert bis leicht schwächer in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls einen Rückgang von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Das Interesse der Verbraucher am Heizölkauf hält sich dabei weiterhin in Grenzen und dürfte erst dann wieder geweckt werden, wenn die Notierungen nochmals um 3 bis 5 Cent pro Liter nachgeben würden. Ob dies in nächster Zeit der Fall sein wird, ist aktuell schwer abschätzbar. Es liegt aber durchaus im Bereich des Möglichen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 09.07.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (08.07.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 09.07.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (08.07.2024, 23:59 Uhr)

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